01. Februar 2013

Zämma leaba: Resilienz statt Ohnmacht

Kategorie: Bürgerbeteiligung, Bürgerschaftliches Engagement, Demokratie und Bürgergesellschaft, Nachhaltige Entwicklung

Ein Merkmal von TT-Initiativen ist die beabsichtigte Transformation bestehender Ordnungen und Verhaltensweisen. Insofern hat das Thema auch eine demokratiepolitische Bedeutung. »Zämma leaba« (Zusammenleben) ist ein Bürgerbeteiligungs- und Bewusstseinsbildungsprozess auf lokaler und regionaler Ebene im österreichischen Bundesland Vorarlberg. Ziel ist es, das Miteinander in den Gemeinden zu stärken und die Bedeutung des sozialen Kapitals für eine erfolgreiche Zukunftsentwicklung aufzuzeigen. Ein aktives Zusammenleben und ein lebendiger Lebensraum haben positive Auswirkungen auf die Gesundheit, die lokale Wertschöpfung, sie steigern die Innovationsfähigkeit und bringen individuellen Nutzen für alle Bürger/innen. Dr. Kriemhild Büchel-Kapeller vom Vorarlberger Büro für Zukunftsfragen stellt in ihrem Gastbeitrag das seit 2006 laufende Projekt vor. Sie ist sich sicher: Sozialkapital ist auch in Zeiten großer Herausforderungen und bei Krisen von Bedeutung. Abseits wirtschaftlicher Zwänge wird Sozialkapital zu einem Innovationsmotor, der die individuelle als auch die gesellschaftliche Resilienz stärkt und so zu einem wichtigen immateriellen Wohlstandsfaktor avanciert. Werte wie Hilfsbereitschaft, freiwilliges Engagement und vor allem das gegenseitige Vertrauen eröffnen dem einzelnen Menschen als auch Gemeinschaften ungeahnte Handlungsspielräume.

Büchel-Kapeller, Kriemhild:»Zämma leaba« (zusammenleben) – Resilienz statt Ohnmacht(203 KB)