09. November 2012

Migrant/innen, Politik und Partizipation

Kategorie: Bürgerbeteiligung, Demokratie und Bürgergesellschaft, Inter- und multikulturelle Angelegenheiten

Eine neue Studie des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) beleuchtet die politischen Einstellungen und die politische Partizipation von Migrant/innen in Deutschland. Demnach interessieren sich Migrantinnen und Migranten der zweiten Generation ebenso sehr für Politik wie Personen ohne Migrationshintergrund und schätzen ihre politische Kompetenz ähnlich hoch ein. Gleichzeitig identifizieren sich wahlberechtigte Migrant/innen mit den gleichen politischen Parteien wie Deutsche. Die Befunde zu »nicht-elektoralen Partizipationsformen« können die bestehende Annahme, dass Personen mit Migrationshintergrund weniger am politischen Leben teilhaben als Personen ohne Migrationshintergrund, nur teilweise bestätigen. Zudem arbeiten die Autorinnen der Studie heraus, dass Personen mit Migrationshintergrund und deutscher Staatsangehörigkeit außerhalb von Wahlen politisch aktiver sind als Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit. Die Studie ist der zehnte Teil der Reihe »Integrationsreport«, die speziell Daten zum Integrationsgeschehen in Deutschland zur Verfügung stellt.

Die Studie im Wortlaut (PDF)