26. Oktober 2012

Runde Tische, Mediation und Energiewende

Kategorie: Bürgerbeteiligung, Nachhaltige Entwicklung, Umwelt/ Natur/ Energie

Dialogorientierte Beteiligungsverfahren werden für die Konflikt- und Problemlösung politischer und gesellschaftlicher Herausforderungen immer wichtiger. In der öffentlichen Wahrnehmung steht das Modell des Runden Tisches für einen auf Konsens und Verständigung angelegten diskursiven Politikstil. Doch sind Runde Tische auch ein sinnvolles Instrument zur Konfliktbewältigung im Rahmen der Energiewende? Michaele Hustedt, Beraterin und ehemaliges Mitglied des Deutschen Bundestages, erklärt am Beispiel der von ihr moderierten Auseinandersetzung um das im südlichen Schwarzwald geplante Pumpspeicherwerk Atdorf Chancen und Risiken von Runden Tischen. Sie ist sich sicher: Runde Tische sind ein möglicher Bestandteil moderner Genehmigungsverfahren, weil sie bürgernäher über ein Projekt informieren als die gesetzlich vorgeschriebenen Genehmigungsverfahren, und weil sie insgesamt das Ziel haben, einen Ausgleich der Interessen vor Ort herzustellen.

Hustedt, Michaele:Runde Tische als Instrument der Mediation in der Energiewende – Chancen und Grenzen am Beispiel des Pumpspeicherwerks Atdorf(148 KB)