14. September 2012

Alternativlos? Politik und Demokratie angesichts von Wirtschaftskrisen

Kategorie: Demokratie und Bürgergesellschaft, Europa, Ökonomie/ Arbeit/ Beruf

Im Zuge der sog. Euro-Krise, der anhaltenden Verwerfungen auf den globalen Finanzmärkten, des – so scheint es – zügellosen Profitstrebens einer entfesselten und mit keinerlei demokratischer Legitimation ausgestatteten Finanzindustrie, stellt sich für viele Bürgerinnen und Bürger verstärkt die Frage nach der Handlungsfähigkeit von Politik und Demokratie. Es verfestigt sich in dem Zusammenhang bei vielen Menschen der Eindruck, dass »die Wirtschaft« nicht mehr für die Menschen da ist, sondern sich außerhalb demokratischer Normen in einer Parallelwelt bewegt. Zugleich trifft der vorhandene Trend zur Ökonomisierung aller Lebensbereiche bei immer mehr Menschen auf Unbehagen und Widerstand. Dr. Andreas Fisch, Dozent für Wirtschaftsethik an der Kommende Dortmund, dem Sozialinstitut des Erzbistums Paderborn, analysiert in seinem Gastbeitrag aktuelle Herausforderungen und Handlungsoptionen im Dreieck Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft und skizziert in sozialethischer Perspektive das Verhältnis von Wirtschaft und Politik in einer Demokratie.

Fisch, Andreas:Alternativlos? Politik und Demokratie angesichts von Wirtschaftskrisen(150 KB)