03. August 2012

eGovernment Monitor 2012

Kategorie: Demokratie und Bürgergesellschaft, E-Partizipation, Medien

Der eGovernment MONITOR 2012 ist eine Studie der Initiative D21 und ipima. Der Monitor stellt die Akzeptanz von elektronischen Bürgerdiensten dar und verdeutlicht Unterschiede bei der Nutzung zwischen Deutschland, Österreich, Schweiz, Schweden, Großbritannien und USA. Dabei zeigt sich, dass in Deutschland zwar eine grundsätzliche Zufriedenheit der Onliner mit den E-Government-Angeboten vorherrscht, dass aber nur 45 Prozent der Onliner digitale Behördenangebote auch aktiv nutzen. Als Haupthemmnis für eine stärkere E-Government-Nutzung wird eine mangelnde Durchgängigkeit vieler E-Government-Angebote genannt. Neu in der Studie ist die Unterscheidung von vier unterschiedlichen Nutzertypen mit Blick auf die genutzten E-Partizipations-Angebote: Digitale Unbeteiligte, Prädigitale Interessierte, Digitale Beobachter und Digitale Engagierte. Auch hier ist die Gruppe der Digital Engagierten noch klein, es wird aber in den Gruppen der Interessierten und Beobachtenden ein ausbaufähiges Potenzial gesehen. Als Herausforderung für die Zukunft wird auf die zunehmende Bedeutung von mobilen Endgeräten für ein »Mobile Government« hingewiesen.

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