09. Dezember 2011

Vereine als zivilgesellschaftliche Organisationsform

Kategorie: Bürgerschaftliches Engagement, Vereinsarbeit

In den Debatten um das Bürgerschaftliche Engagement spielte der Verein in den letzten Jahren eine eher untergeordnete Rolle. Eigentlich erstaunlich, denn etwa die Hälfte der freiwilligen Tätigkeiten in  Deutschland findet in Vereinen statt. Dass sich nun eine neue Aufmerksamkeit dem Verein als zivilgesellschaftlicher Organisationsform zuwendet, hat auch mit Krisenerscheinungen zu tun. Offenbar erklären sich immer weniger Menschen bereit, eine Verantwortungsrolle im Verein zu übernehmen. Thomas Röbke, Geschäftsführer des Landesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement Bayern, beleuchtet in einem aktuellen Beitrag aus historischer und sozialwissenschaftlicher Sicht die Rolle der Vereine in der Bürgergesellschaft. In elf abschließenden Thesen werden zukünftige Entwicklungstrends von Vereinen zur Diskussion gestellt. Der Fachartikel wurde angeregt durch das Programm »Engagement braucht Leadership – Initiativen zur Besetzung und Qualifizierung ehrenamtlicher Vereinsvorstände«, einem Modellprogramm der Robert Bosch Stiftung in Kooperation mit dem Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement Bayern.

Der Beitrag im Wortlaut (PDF)