25. November 2011

Stellungnahme zur Krisenpolitik

Kategorie: Demokratie und Bürgergesellschaft, Ökonomie/ Arbeit/ Beruf, Wissenschaft/ Technikgestaltung

Die öffentliche Diskussion um die »Schuldenkrise« europäischer Länder geht von einer falschen Diagnose aus und kommt so zu einer Therapie, die das Problem verschärft und nicht beseitigt: Zu diesem Schluss kommen zahlreiche Wissenschaftler/innen in einer aktuellen Stellungnahme zur Krisenpolitik in der Europäischen Union. Nach Ansicht der Unterzeichner/innen war die Ursache des hohen Schuldenstandes die seit 2007 anhaltende Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise, die sich dann zu einer globalen Krise von historischem Ausmaß weiterentwickelt hat. Als Ausweg aus der Krise plädieren die Wissenschaftler/innen für eine stärkere Regulierung der Finanzmärkte und eine gerechtere Verteilung und Besteuerung von Einkommen. Die Initiative für die Stellungnahme ging vom Wissenschaftlichen Beirat von Attac aus. Unterzeichnet wurde sie von 50 Wissenschaftler/innen verschiedener Disziplinen.

Mehr Informationen