15. April 2011

Publikation: Vom gesellschaftlichen Wert der Gemeingüter

Kategorie: Bürgerbeteiligung, Demokratie und Bürgergesellschaft, Nachhaltige Entwicklung, Publikationen

Die Wälder gerodet, die Atmosphäre belastet, die Meere leer gefischt: Güter, die allen gehören, laden zur Verschwendung ein. Sie werden zerstört und gehen der Gesellschaft immer mehr verloren. Mit Appellen an die Moral oder dem Ruf nach einem starken, ordnenden Staat lässt sich die Misere nicht lösen, und auch Privatisierung ist kein Allheilmittel gegen Ausbeutung. Was also ist zu tun? Elinor Ostrom, Trägerin des Wirtschaftsnobelpreises, zeigt, wie es gelingen kann, die Allmende lokal und global so zu pflegen, dass alle Menschen ihre Bedürfnisse langfristig befriedigen können. Sie plädiert dafür, die Menschen vor Ort an der Lösung der Probleme zu beteiligen, um Respekt, Zusammenhalt und Verantwortlichkeit zu fördern.

Elinor Ostrom/Silke Helfrich (Hrsg.): Was mehr wird, wenn wir teilen. Vom gesellschaftlichen Wert der Gemeingüter. München 2011, 112 S., ISBN 978-3-86581-251-3

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