01. April 2011

Gemeinsame Erklärungen für eine zukunftssichere Energiepolitik

Kategorie: Europa, Nachhaltige Entwicklung, Umwelt/ Natur/ Energie

Die Organisationen Germanwatch, Greenpeace, Oxfam und WWF haben gemeinsam ein Papier veröffentlicht, das ein nachhaltiges Umdenken in der Energiepolitik in Deutschland und Europa einfordert. Basierend auf sechs zentralen Eckpfeilern soll ein neues Konzept entstehen, welches es ermöglicht, auf klimaschädliche und risikoreiche Energietechnologien zu verzichten. Dafür ist der langfristige Ausstieg aus der Atomenergie ebenso Grundbedingung wie der beschleunigte Ausbau der erneuerbaren Energien. Dabei dürfe der Klimaschutz allerdings nicht gegen den Ausstieg aus der Atomenergie ausgespielt werden. Die Umwelt- und Entwicklungsorganisationen sehen nach der Katastrophe von Fukushima einen breiten gesellschaftlichen Konsens, der es ermöglicht, ihre Forderungen zeitnah in politische Realitäten umzusetzen.
Unabhängig von dieser öffentlichen Stellungnahme haben 50 Träger des »Alternativen Nobelpreis« eine Erklärung zur japanischen Atomkatastrophe verfasst, die ebenfalls die weltweite Abschaffung von Atomkraftwerken und deren Ersatz durch alternative Energieformen fordert. Dabei warnen Aktivist/innen, Politiker/innen, Unternehmer/innen und Wissenschaftler/innen aus 26 Ländern davor, Atomkraft als Antwort auf die Herausforderungen des Klimawandels zu sehen.

Die Erklärung der Organisationen im Wortlaut (PDF)

Die Erklärung der Träger des »Alternativen Nobelpreises«