21. Januar 2011

Erfolg durch Vielfalt: Ein Modellprojekt zur transkulturellen Gesellschaft

Kategorie: Bürgerschaftliches Engagement, Geschlechter/Gender, Inter- und multikulturelle Angelegenheiten

»NetWork.21 – Leben und Arbeiten in der transkulturellen Gesellschaft« ist ein Modellprojekt der Thomas-Morus-Akademie, dass von September 2006 bis Februar 2010 durchgeführt wurde. Kernstück des Projekts ist ein Mentoringprogramm im Übergang vom Studium in den Beruf bzw. in der Berufseinstiegsphase. Gefördert wurden junge Frauen und Männer mit und ohne Migrationshintergrund. Im Verständnis von NetWork.21 ist Mentoring zwar ein individuelles Förderinstrument, entfaltet in seiner Seismographenfunktion aber nicht nur ein förderpolitisches, sondern gleichzeitig auch ein unternehmens- und gesellschaftspolitisches Tableau. Von Beginn des Projekts an war es eine Option, das Projekt und die einzelnen Projektelemente nicht für die Zielgruppe, sondern gemeinsam mit diesen zu entwickeln. Damit ist im Laufe der Projektzeit ein Think-Tank entstanden, der weit über die hauptamtlichen Akteure hinausreicht. Barbara Baumann und Filiz Elüstü, Projektleiterinnen bei der Thomas-Morus-Akademie, stellen in ihrem Gastbeitrag das Modell vor und zeigen auf, wie sich das Projekt auch zu einem Ort des zivilgesellschaftlichen Engagements entwickelt hat.

Elüstü, Filiz/Baumann, Barbara:Erfolg durch Vielfalt: Ein Modellprojekt zur transkulturellen Gesellschaft(156 KB)