10. Dezember 2010

Politische Bildung und Popmusik

Kategorie: Demokratie und Bürgergesellschaft, Kultur, Schule und Bildung

Dass sich Parteien und Politik nicht nur in Wahlkämpfen gerne mit der Unterstützung von Musiker/innen schmücken, ist inzwischen auch in Deutschland weit verbreitet. Die Unterstützung von Pop- und Rockstars gilt als wertvoll, weil man mit ihnen vermeintlich bestimmte Wählerschaften besser erreicht, Auftritte von berühmten Künstler/innen geben trockenen Parteitagen ein fröhliches und jugendliches Flair. Auf der anderen Seite nutzen heute viele Musiker/innen ganz selbstverständlich ihre Popularität, um politische Themen aufzugreifen und bestimmte inhaltliche Positionen zu stützen, manche politische Kampagne ist ohne ihre Mitwirkung kaum denkbar. Doch obwohl der Zusammenhang von Pop und Politik kaum bestritten werden kann, ist die Bedeutung des Pop für die politische Bildung bei weitem noch nicht ausgelotet. Dies gilt umso mehr für die politische Erwachsenenbildung. Vor diesem Hintergrund analysiert Peter Wirtz, ehemaliger Leiter des Fachbereichs Politische Bildung in der Arbeitsgemeinschaft katholisch-sozialer Bildungswerke (AKSB), in seinem Gastbeitrag das magische Dreieck von Pop, Politik und politischer Bildung und zeigt anschaulich auf, wie die Einbeziehung popkultureller Perspektiven in die politische Bildungsarbeit gelingen kann.

Wirtz, Peter:Wie die politische Bildung die populäre Musik entdeckte(163 KB)