06. April 2010

Ökumenische Dekade zum gerechten Frieden

Kategorie: Frieden/ Konflikte/ Gewalt, Religion und Weltanschauung

Die »Dekade zur Überwindung von Gewalt: Kirchen für Frieden und Versöhnung 2001-2010 (DOV)« ruft alle Menschen dazu auf, sich für Gewaltprävention, Gerechtigkeit und Frieden einzusetzen. Die Dekade ist eine weltweite Bewegung, die versucht, bereits bestehende Friedensnetzwerke zu stärken und zur Entstehung neuer Netzwerke anzuregen.

Die Ökumenische Erklärung zum gerechten Frieden, die auf der Internationalen ökumenischen Friedenskonvokation (IöFK) 2011 in Kingston, Jamaika, angenommen werden soll, wird einer der Höhepunkte der Dekade zur Überwindung von Gewalt (DOV) sein. Die internationale ökumenische Friedensversammlung will dazu beitragen, die Friedenshaltung der Kirchen zu klären und zu stärken, Gelegenheiten zur Netzwerkbildung zu schaffen und die gemeinsame Verpflichtung zu Frieden und Versöhnung zu vertiefen. Gleichzeitig will sie Einzelpersonen und Kirchen ermutigen, ihr Engagement für Gewaltlosigkeit, Frieden und Gerechtigkeit zu erneuern.

Im Februar 2010 hat sich die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) in einem offenen Forum mit den Herausforderungen durch die Internationale Versammlung beschäftigt und eine ökumenische Agenda formuliert. Das Thema »Gerechter Friede« wird darin unter verschiedenen Aspekten weiter bearbeitet: Friede in der Gemeinschaft, Friede mit der Erde, in der Wirtschaft und zwischen den Völkern.

Zum Dokument Ehre sei Gott und Friede auf Erden – Herausforderungen durch die Internationale Ökumenische
Friedenskonvokation
(PDF)

Zur offiziellen Website der Dekade