19. März 2010

Regionalwährungen in Deutschland

Kategorie: Bürgerschaftliches Engagement, Nachhaltige Entwicklung

Ob »Havelblüte«, »Urstromtaler« oder »Lausitzer«: In zahlreichen Kommunen und Gemeinden in Deutschland haben sich in den letzten Jahren Regionalwährungen als alternatives Zahlungsmittel etabliert. Mit einer Umlaufmenge von mehr als 400.000 Stück gilt der in den Landkreisen Rosenheim und Traunstein gültige »Chiemgauer« als die bundesweit größte Regionalwährung. Regiogeld bindet die Kaufkraft an die Regionen, fördert die regionalen Unternehmen und stimuliert regionale Wirtschaftskreisläufe. Es erweitert die unternehmerischen Handlungsmöglichkeiten um einen regionalen Markt und ist als Werkzeug zur Regionalentwicklung einsetzbar. Der Regiogeld e.V. möchte die Erforschung von regionalen Komplementärwährungen sowie die Entwicklung und Verbreitung von wissenschaftlich gesicherten Verfahren, Methoden und Ergebnissen zum Thema voranbringen. Daneben unterstützt und qualifiziert der Verband Menschen, die Regiogeld-Initiativen in ihrer Region auf den Weg bringen wollen und die Interesse an nachhaltigen Regionalentwicklungsprozessen haben.

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