22. Januar 2010

Netzwerk Selbsthilfe: Ein politischer Förderfonds in Berlin

Kategorie: Demokratie und Bürgergesellschaft, Fundraising, Vereinsarbeit

Die Zeiten für die Verwirklichung alternativer Projekte und Ideen sind scheinbar besser geworden. Es gibt Geld von staatlichen Stellen oder aus Programmen der EU zur Förderung zivilgesellschaftlicher Initiativen. Doch ist es für viele kleine Grassroot-Initiativen nach wie vor schwierig und mit großem organisatorischem Aufwand verbunden, an diese Fördertöpfe heranzukommen. Politisches Engagement außerhalb von großen Mitgliederorganisationen, Parteien und Verbänden stößt deshalb viel zu oft an finanzielle Grenzen, zumal wenn es sich mit kontroversen Themen abseits des gesellschaftlichen und politischen Mainstreams beschäftigt. Seit dreißig Jahren fördert das Berliner Netzwerk Selbsthilfe Menschen, die sich freiwillig zusammenfinden, um auf lokaler Ebene in kleinen Schritten die Gesellschaft von unten zu verändern. Mit seiner Arbeit stärkt es unabhängige Initiativen, die es sonst so nicht geben würde. Katja Grabert, Mitarbeiterin des Netzwerk Selbsthilfe, stellt in ihrem Gastbeitrag die Arbeit, die Erfolge und Schwierigkeiten eines politischen Förderfonds vor. Im Mittelpunkt seiner Fördertätigkeit steht dabei stets die hierarchiefreie Selbstorganisation für eine solidarische Gesellschaft.

Grabert, Katja:Das liebe Geld – Der politische Förderfonds Netzwerk Selbsthilfe(85 KB)