09. Oktober 2009

Berliner Bündnis gegen Menschenhandel

Kategorie: Eine Welt/ Globalisierung, Menschenrechte, Ökonomie/ Arbeit/ Beruf

Weltweit sind nach Schätzungen 2,4 Millionen Menschen von Zwangsarbeit infolge von Menschenhandel betroffen. Sie leben und arbeiten meist unter unwürdigen Bedingungen. Vor diesem Hintergrund haben auf Initiative der Internationalen Organisation für Migration (IOM) Anfang Oktober 2009 der Senat von Berlin, der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) das »Berliner Bündnis gegen Menschenhandel zum Zweck der Arbeitsausbeutung« gegründet. Das Bündnis möchte Behörden, Hilfsorganisationen und Öffentlichkeit für diese Verbrechen sensibilisieren, die mit der Thematik befassten Akteure vernetzen und Hilfen für die Opfer anbieten. Es dient als Modellprojekt, um auch für die nationale Ebene entsprechende Lösungsansätze zu finden.

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