14. August 2009

Bürgerbeteiligung im Medienmix

Kategorie: Bürgerbeteiligung, Demokratie und Bürgergesellschaft, E-Partizipation, Medien

Das Internet ist längst Thema geworden, wenn es um die Einbeziehung von Bürgerinnen und Bürgern in Prozesse der demokratischen Meinungs- und Willensbildung geht. Vor allem auf der lokalen Ebene bietet es sich an, internetbasierte Formen der Beteiligung mit den traditionellen zu kombinieren. Dabei ist Bürgerbeteiligung immer auch ein (medial vermittelter) Kommunikationsprozess, in dem mehrere Kommunikationsmittel und Medien eine Rolle spielen. Aus organisatorischer Sicht stellt der Einsatz unterschiedlicher Kommunikationsmittel daher hohe Anforderungen an die Koordination des Beteiligungsprozesses, wie Barbara Lippa, wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Bremer Institut für Informationsmanagement (ifib), in ihrem Gastbeitrag feststellt. Ihr Fazit: Obwohl E-Partizipation generell kein Patentrezept für mehr Beteiligung darstellt, kann ein geeigneter Medienmix, der Online-Elemente in Verfahren der Bürgerbeteiligung integriert, die Beteiligung auf eine breitere Basis stellen, die Transparenz des Verfahrens erhöhen und so zu guten Ergebnissen im Sinne der für die Beteiligung definierten Ziele führen.

Lippa, Barbara:Bürgerbeteiligung im Medienmix(110 KB)