18. Juli 2008

E-Partizipation: Beratungsinstrument für Politik und Verwaltung

Kategorie: Demokratie und Bürgergesellschaft, E-Partizipation, Wissenschaft/ Technikgestaltung

Das Thema »Elektronische Partizipation« ist mit einer gewissen Verzögerung auch in der Praxis bundesdeutscher Politik angekommen. Die Politik ist damit ein weiterer Bereich, in dem sich unter dem Eindruck der neuartigen Eingriffs- und Mitwirkungsmöglichkeiten des Internets weitgehend passive Publikumsrollen in mehr oder weniger aktive Leistungsrollen verwandeln. Projekte, in denen Bürgerinnen und Bürger sich nicht länger nur als Stimmengeber, sondern auch als Wissensträger verstehen und sich an der Bewältigung kommunalpolitischer Herausforderungen beteiligen, lassen sich so als Ausdruck eines umfassenderen Trends zur Aktivierung und Mobilisierung der Menschen verstehen, denen sich auch öffentliche Verwaltungen oder Parteien nicht länger entziehen können. Dr. Oliver Märker, Vorstandsmitglied von zebralog, und PD Dr. Josef Wehner, Fraunhofer Institut Intelligente Analyse- und Informationssysteme (IAIS), skizzieren die (historischen) Formen der elektronischen Partizipation in Deutschland und zeigen am Beispiel der sog. E-Konsultationen ausführlich auf, wie diese mithelfen können, bürgerschaftliche Expertise zu gewinnen.

Wehner, Josef/Märker, Oliver:E-Partizipation: Beratungsinstrument für Politik und Verwaltung(363 KB)