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Robert Bosch Stiftung: Vielfaltsbarometer 2025

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Welche Auswirkungen hat das komplexe Zusammenspiel aus gesellschaftlichen Veränderungen und immer neuen Krisen auf die Akzeptanz von Vielfalt in Deutschland? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Vielfaltsbarometers, das die Robert Bosch Stiftung nach 2019 nun zum zweiten Mal vorgelegt hat. Ziel der Studie ist es, die Meinungen der Deutschen über und deren Akzeptanz von Vielfalt besser zu verstehen. Es misst insgesamt sieben Vielfaltsdimensionen, die nach Ansicht der Stiftung zentral für das Zusammenleben in Deutschland sind: Lebensalter, Behinderung, Geschlecht, sexuelle Orientierung, sozioökonomische Schwäche, ethnische Herkunft und Religion. Ein Ergebnis: Auch wenn weiterhin viele Menschen die wachsende Vielfalt in Deutschland befürworten, stehen ihr immer mehr Menschen kritisch gegenüber. Zugleich zeigt das Vielfaltsbarometer, dass die Polarisierungstendenzen in der Gesellschaft zunehmen und sich die Gräben zwischen sozialen Gruppen vertiefen. Auf der anderen Seite bestätigt das Vielfaltsbarometer im Wesentlichen die sog. Kontakthypothese, wonach Menschen anderen Gruppen gegenüber offener eingestellt sind, wenn sie schon mal Kontakt mit ihnen hatten. Daher ist es nach Ansicht der Autor/innen der Studie fundamental, Räume für diese Begegnungen zu schaffen, selbst wenn dies zeit- und kostenintensiv ist.

Das Vielfaltsbarometer im Wortlaut (PDF) 

Ansprechpartner

Björn Götz-Lappe

goetz-lappe@mitarbeit.de

Ulrich Rüttgers

ruettgers@mitarbeit.de