Mehr als ein Kommunikationstool: Wie digitale Beteiligung die Energiewende voranbringen kann
Für das Gelingen der Energiewende ist eine aktive Mitwirkung von Bürgerinnen und Bürgern, Stakeholdern und Kommunen unverzichtbar. Digitale Beteiligungsplattformen versprechen einen breiteren Zugang zu Planungsprozessen. In einer neuen Studie des Forschungsinstituts für Nachhaltigkeit (RIFS) fordern die beteiligten Wissenschaftler allerdings einen grundlegenden Wandel in der Umsetzung der digitalen Partizipation: Statt als Sammelsurium einzelner Kommunikationstools sollte diese als ganzheitliche Beteiligungsinfrastruktur für den gesamten Planungsprozess verstanden werden. Die Studie verbindet eine umfassende Auswertung der aktuellen Forschungslage mit den Ergebnissen des dreijährigen Forschungsprojekts »Partizipative Energiewende-Visualisierung und Kommunikation« (ENVIKO), an dem mehr als 800 Teilnehmende aus Kommunen, Energieverbänden, zivilgesellschaftlichen Gruppen, Unternehmen und Forschungseinrichtungen beteiligt waren.