DKJS: Metaanalyse »Beteiligung als soziale Frage«
Junge Menschen wachsen in Deutschland unter sehr ungleichen Bedingungen auf. Ob sie Schutz, Anerkennung, Bildung, freie Zeit, erreichbare Orte und politische Wirksamkeit erfahren, hängt stark davon ab, in welche Familie sie geboren werden, welche Schule sie besuchen, in welchem Sozialraum sie leben und welche Ressourcen ihnen zur Verfügung stehen. Das zeigt die neue Metaanalyse »Beteiligung als soziale Frage« der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS), die aktuelle Studien zu Lebenslagen, Teilhabechancen und Beteiligungsmöglichkeiten zusammenführt. Ein zentrales Ergebnis: Kinder und Jugendlichen fehlt es nicht an Interesse an gesellschaftlichen Themen – wohl aber an Möglichkeiten, sich wirksam einzubringen. Beteiligung ist ungleich verteilt und eng mit sozialen Voraussetzungen verknüpft.