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DigiBäM: Wege zu einer Digitalpolitik für alle

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Der Fachbeirat »Digitalisierung und Bildung für ältere Menschen« (DigiBäM) des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend verweist in einem aktuellen Positionspapier auf zentrale Handlungsbedarfe für eine generationengerechte, sektorenübergreifende Digitalpolitik. Es bietet konkrete Impulse zu digitaler Teilhabe, Partizipation, Bildung, Barrierefreiheit und Cybersicherheit. Ältere Menschen und ihre Interessenvertretungen sollten demnach frühzeitig in die Entwicklung von Digitalstrategien einbezogen werden. Es wird empfohlen, Förderstrategien für Digitalprojekte auf Kriterien wie Nutzerorientierung und Beteiligung hin zu prüfen und auszuweiten. Zugleich sollten solche partizipativen Prozesse durch wissenschaftliche Wirkungsanalysen begleitet sowie in zukünftigen Förderrichtlinien von Bund und Ländern erprobte Verfahren der partizipativen Design-Entwicklung stärker vorausgesetzt werden. Hier gelte es auch, die Zusammenarbeit von (digitaler) Wirtschaft und Zivilgesellschaft zu stärken. Digitale Bildung darf sich dabei nicht nur auf den Erwerb funktionaler Kompetenzen beschränken. Ziel müsse es sein, Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen Menschen sich selbstständig mit digitalen Prozessen auseinandersetzen, sie kritisch reflektieren und diese aktiv mitgestalten können.

Das Papier im Wortlaut 

Ansprechpartner

Björn Götz-Lappe

goetz-lappe@mitarbeit.de

Ulrich Rüttgers

ruettgers@mitarbeit.de