Bundesverband Deutscher Stiftungen: Keine Atom-Stiftung
Die im Mai 2014 an die Öffentlichkeit gelangten Pläne deutscher Energieversorger, ihre Atommeiler sowie deren Entsorgungskosten und -risiken in eine öffentlich-rechtliche Stiftung zu überführen, werden in der Öffentlichkeit kritisch diskutiert. Der Bundesverband Deutscher Stiftungen hat sich nun klar gegen diesen Ansatz positioniert. Der Generalsekretär des Bundesverbandes, Prof. Dr. Hans Fleisch, betont in einer aktuellen Erklärung, dass Stiftungen »Ausdruck bürgerschaftlichen Gemeinsinns« seien; demzufolge würde eine Atom-Stiftung des Bundes die Reputation von Stiftungen aufs Spiel setzen. Der Bundesverband und sein Generalsekretär bewerten eine Atom-Stiftung als »Ausdruck von Verantwortungslosigkeit« und warnen davor, ein derzeit »unkalkulierbares, aber unternehmerisches Risiko auf die Steuerzahler abzuwälzen«.
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