BAMF: Bericht zu (Spät-)Aussiedler/innen in Deutschland
Ein Forschungsbericht zur Situation der (Spät-)Aussiedler/innen in Deutschland bescheinigt viele Erfolge bei der Integration dieser Zuwanderungsgruppe. Sie ist schulisch und beruflich vergleichsweise gut qualifiziert – in der jüngeren Generation steigt zudem der Anteil an höheren Bildungsabschlüssen. (Spät-)Aussiedler/innen sind auf dem deutschen Arbeitsmarkt in hohem Maße aktiv, die Arbeitslosenquote ist verhältnismäßig niedrig und die Einkommenssituation rangiert im gesellschaftlichen Mittelfeld. Das politische Interesse und entsprechende Aktivitäten fallen dagegen eher gering aus. Zivilgesellschaftliches Engagement findet hauptsächlich im sozialen Nahbereich statt. Der durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) erstellte Forschungsbericht versucht diese und viele weitere Erkenntnisse u. a. durch Bedingungen und Sozialisationserfahrungen in den Herkunftsländern und den rechtlichen Voraussetzungen in Deutschland zu erklären. (Spät-)Aussiedler/innen sind deutsche Volkszugehörige aus mittel- und osteuropäischen Staaten, die vor 1993 geboren wurden und nach Deutschland kommen – seit 1950 waren das etwa 4,5 Millionen Menschen.
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