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eNewsletter Wegweiser Bürgergesellschaft 12/2025 (18.12.2025)

Meldungen aus der Bürgergesellschaft

Bertelsmann Stiftung: Leitlinien für wirkungsvolle Bürgerbeteiligung

18. Dezember 2025
Kategorien: Bürgerbeteiligung, Demokratie und Bürgergesellschaft, Newsletter

Die Bertelsmann Stiftung hat gemeinsam mit der »Federation for Innovation in Democracy Europe« (FIDE) einen umfassenden Leitfaden für die wirkungsvolle Gestaltung von Beteiligungsprozessen vorgelegt. Der Leitfaden richtet sich an Verwaltungen und politische Entscheidungsträger/innen auf regionaler, nationaler und europäischer Ebene. Beteiligungs- und deliberative Verfahren werden in Europa immer häufiger eingesetzt. Erläuterungen zur Durchführung der Dialog- und Deliberationsphasen werden im vorliegenden Papier um praxisorientierte Hinweise für zwei besondere Bereiche ergänzt: die Vorbereitung (Set-up) sowie die Nachbereitung (Follow-up) von Beteiligungsprozessen mit Blick auf ihre Wirkung im politischen Entscheidungsprozess. Die Leitlinien bündeln in 23 konkreten Handlungsempfehlungen internationale Praxiserfahrungen. Sie zeigen: Wirkungsvolle Bürgerbeteiligung beginnt nicht mit dem Gespräch, sondern mit der Verankerung im politischen Prozess – und endet nicht mit dem letzten Treffen.

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Studie: So motiviert man Menschen fürs Ehrenamt

18. Dezember 2025
Kategorien: Bürgerschaftliches Engagement, Newsletter, Vereinsarbeit

Wie gelingt es zivilgesellschaftlichen Organisationen, Menschen für freiwilliges Engagement zu gewinnen? Diese Frage stand im Mittelpunkt einer aktuellen Studie der Universität Vechta. Demnach sind Anreizsysteme, die Nonprofit-Organisationen oft zur Gewinnung von Mitarbeiter/innen einsetzen, nicht so wirkungsvoll wie angenommen. Viel überzeugender wirkt dagegen eine klar erkennbare Mission. Um ihre Ausgangsfrage nach der Motivation und relativer Wirksamkeit zu beantworten, führten die Wissenschaftler/innen ein natürliches Feldexperiment mit mehr als 500 Teilnehmenden durch. Getestet wurde, ob verbreitete Strategien des Anwerbens tatsächlich die Bereitschaft erhöhen, sich ehrenamtlich für einen guten Zweck zu engagieren. Darunter fallen Techniken wie kleine Geschenke oder Einstiegsbitten. Die Teilnehmenden erhielten unterschiedlich formulierte Ansprachen und wurden anschließend eingeladen, bei einer Nonprofit-Organisation ein kurzfristiges digitales Ehrenamtsprojekt zu unterstützen. Die zentrale Erkenntnis: Entscheidend war nicht der Anreiz, sondern die Überzeugungskraft des Projekts selbst. Engagement entsteht demnach vor allem dann, wenn Menschen den Sinn einer Aufgabe erkennen und sich mit ihr identifizieren können.

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Programm: Quartiersimpulse 2026

18. Dezember 2025
Kategorien: Bürgerbeteiligung, Bürgerschaftliches Engagement, Gemeinwesenarbeit/ Quartiersmanagement, Newsletter, Vereinsarbeit

Das Förderprogramm »Quartiersimpulse« der Allianz für Beteiligung und des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg richtet sich an Städte, Gemeinden und Landkreise, die in Baden-Württemberg mit Maßnahmen der Bürgerbeteiligung Projekte zur alters- und generationengerechten Entwicklung von Quartieren, Stadtteilen und Ortschaften durchführen möchten. Durch die Förderung einer kontinuierlichen Projektberatung können Quartiersprojekte von Gemeinden, Städten und Landkreisen in Kooperation mit zivilgesellschaftlichen Partnern profitieren. Antragsberechtigt sind Städte und Gemeinden, kommunale Verbünde sowie Landkreise in Kooperation mit mindestens einer kreisangehörigen Kommune. Förderfähig sind zum Beispiel alters- und generationengerechte Quartiersprojekte und -konzepte, die für ein konkretes Quartier (Nachbarschaft, Ortsmitte, Stadtteil, Dorf) entwickelt und realisiert werden.

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Studie: Engagement und politische Einstellungen

18. Dezember 2025
Kategorien: Bürgerschaftliches Engagement, Demokratie und Bürgergesellschaft, Newsletter, Vereinsarbeit

Engagement stärkt Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Das bestätigt die kürzlich erschiene Studie »Engagement und politische Einstellung«, eine Sonderauswertung der Leipziger Autoritarismus-Studie, die durch die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt gefördert wurde. Die Ergebnisse zeigen: Wenn Menschen sich engagieren, ist die Identifikation mit demokratischen Werten deutlich höher als im Bevölkerungsschnitt. Engagement bietet demnach als vorpolitischer Raum verschiedene Möglichkeiten, Selbstwirksamkeit zu erfahren, eine Offenheit für andere Ideen und Ansichten zu entwickeln und demokratische Prozesse (im Kleinen) zu erleben. Gleichzeitig wird deutlich, dass sich Menschen mit diversen Einstellungen, die nicht immer demokratisch sind, engagieren. Um Einstellungen nicht zu Handlungen werden zu lassen und um Engagement vor antidemokratischen Einflüssen zu schützen, sind Strukturen und Lerngelegenheiten entscheidend.

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Transformationsbarometer 2025

18. Dezember 2025
Kategorien: Demokratie und Bürgergesellschaft, Frieden/ Konflikte/ Gewalt, Nachhaltige Entwicklung, Newsletter, Umwelt/ Natur/ Energie

Die deutsche Bevölkerung blickt mit einer Mischung aus Aufbruchsstimmung und Verunsicherung auf gesellschaftliche Veränderungen. Das zeigt das aktuelle Transformationsbarometer 2025 der Leuphana Universität Lüneburg. Das Transformationsbarometer untersucht auf Basis einer repräsentativen Befragung, wie die Bevölkerung in Deutschland zur nachhaltigen Transformation steht. Demnach sind die Menschen in Deutschland hinsichtlich Geschwindigkeit und Tiefe der Klima- und Nachhaltigkeitspolitik polarisiert. Zwar sehen mehr als 74 Prozent der Befragten große ökologische Risiken, Maßnahmen zur Klimaanpassung finden Zustimmungswerte von mehr als 77 Prozent. Uneinigkeit gibt es jedoch beim Tempo der Veränderungen: Während 51,9 Prozent schnelleres Handeln beim Klimaschutz fordern, plädieren 44,6 Prozent für ein vorsichtigeres Vorgehen. Kontrovers bewertet wird auch die Frage nach staatlichen Eingriffen in den privaten Alltag. Knapp die Hälfte der Befragten spricht sich dafür aus, insgesamt 52,3 Prozent lehnen mehr Regulierung jedoch ab. Zudem ist das Vertrauen in Wirtschaft und Politik angeschlagen: 69,2 Prozent misstrauen den Marktkräften, 17 Prozent zweifeln der Studie zufolge an der Demokratie. 

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Studie: Status quo und Handlungsbedarfe zu generativer KI im gemeinnützigen Sektor

18. Dezember 2025
Kategorien: Bürgerschaftliches Engagement, Digitalisierung, Newsletter, Wissenschaft/ Technikgestaltung

Künstliche Intelligenz (KI) nimmt auch im freiwilligen Engagement und in gemeinnützigen Organisationen einen immer größeren Stellenwert ein. Die Versprechungen von KI sind vielfältig: effizientere Aufgabenerledigung, Verschlankung administrativer Prozesse, bessere Zugänge zu Wissen, Automatisierung von Förderantragen oder kreative Impulse für die Öffentlichkeitsarbeit. Gleichzeitig stellen sich durch die Nutzung von KI aber auch kritische Fragen hinsichtlich der Qualität generierter Inhalte, des Datenschutzes oder ethischer Leitprinzipien. Die Verbreitung von KI im gemeinnützigen Sektor stellt Engagierte und Beschäftigte zudem vor neue Anforderungen bzgl. Datenkompetenz und digitalem Know-how. Vor diesem Hintergrund hat ZiviZ im Stifterverband nun eine Studie zur Nutzung von Künstlicher Intelligenz in gemeinnützigen Organisationen veröffentlicht. Grundlage war eine Online-Befragung unter 1.235 ehrenamtlich und hauptamtlich tätigen Personen im gemeinnützigen Sektor, die im Frühsommer 2025 durchgeführt wurde.

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Im Fokus: Demokratie, Begegnung und Dialog (Teil 2)

Begegnung und Zusammenhalt – Über die Fördertätigkeit der Stiftung Mercator

18. Dezember 2025
Kategorien: Demokratie und Bürgergesellschaft, Frieden/ Konflikte/ Gewalt, Gastbeitrag, Newsletter, Stiftungen

Was macht gute Begegnungsformate aus, die den Austausch verschiedener gesellschaftlicher Gruppen – darunter Menschen mit geringem Sozialvertrauen – bewusst fördern? An die Beantwortung dieser Frage machten sich in 2024 und 2025 fünfzehn Projekte im Förderfonds »Begegnung und Zusammenhalt«. Mit unterschiedlichen Konzepten haben sie das Begegnungspotenzial ganz unterschiedlicher Alltagsorte wie Bäckereifilialen, Möbelhäuser, Parks oder Straßenbahnen ausgelotet und aktiviert. Paula Lynn Weißenseel und Julian Zapf bilanzieren in ihrem Gastbeitrag das Programm »Zusammenhalt durch Begegnung stärken« der Stiftung Mercator, in das der Förderfonds eingebunden war. Und sie ziehen Schlüsse für die künftige Fördertätigkeit der Stiftung Mercator im Bereich »Teilhabe und Zusammenhalt«.

Weißenseel, Paula Lynn / Zapf, Julian: Begegnung und Zusammenhalt – über die Fördertätigkeit der Stiftung Mercator (150 KB)

metro_polis – Aufsuchende Demokratiearbeit in sächsischen Straßen-/Bahnen

18. Dezember 2025
Kategorien: Bürgerbeteiligung, Demokratie und Bürgergesellschaft, Frieden/ Konflikte/ Gewalt, Gastbeitrag, Newsletter

Das Demokratieprojekt »metro_polis« initiiert im laufenden Betrieb sächsischer Straßen-/Bahnen moderierte Kleingruppengespräche unter den Fahrgästen. Im Jahr 2019 als reines Gesprächsformat in Dresden gestartet, kooperiert der Verein metro polis e.V. mittlerweile mit Politik und Stadtverwaltungen, für die das Projektteam Rückmeldungen zu stadtpolitisch relevanten Fragestellungen aus der Mitte der Gesellschaft einholt. Mithilfe einer eigens entwickelten App werden hierzu unterschiedliche »Fahrgastgenerationen« miteinander ins Gespräch gebracht. Ideengeberin und Projekleiterin Kristina Krömer stellt in ihrem Gastbeitrag die Methodik des Projekts vor, das in der Gesprächsmoderation einen Fokus auf die Erörterung von Erfahrungen anstelle von Meinungen setzt.

Krömer, Kristina: metro_polis – Erkenntnisse aus sechs Jahren aufsuchender Demokratiearbeit in sächsischen Straßen-/Bahnen (382 KB)

»Öffentlicher Raum kann mehr sein als Parkbank, Blumenbeet und Mülleimer«

18. Dezember 2025
Kategorien: Demokratie und Bürgergesellschaft, Frieden/ Konflikte/ Gewalt, Gastbeitrag, Newsletter, Soziales/ Soziale Problemlagen

Das Projekt BELLA PARK des Vereins gegen Müdigkeit e.V. bespielt eine urbane Grünfläche in der Nähe des Heidelberger Hauptbahnhofs, die jahrelang vernachlässigt wurde. Ziel ist es, den Ort gemeinsam und im Dialog mit den unterschiedlichen Nutzergruppen und der Nachbarschaft neu zu gestalten. Im Gespräch erläutern die Projektverantwortlichen Ute Seitz und Jasper Schmidt, wie sich das facettenreiche Mitmachprojekt rund um den Gesellschaftskiosk – einem Getränkewagen ohne Konsumzwang – entwickelt und was es mit dem Konzept des »WIR-Raums« auf sich hat.

Schmidt, Jasper / Seitz, Ute: »Öffentlicher Raum kann mehr sein als Parkbank, Blumenbeet und Mülleimer« (316 KB)

»Beziehungsarbeit braucht Zeit und Verlässlichkeit«

18. Dezember 2025
Kategorien: Demokratie und Bürgergesellschaft, Frieden/ Konflikte/ Gewalt, Gastbeitrag, Newsletter

Können eine Tasse Kaffee und ein Gespräch die Welt ein klein wenig besser machen? Diese Frage stand am Anfang des Projekts »Kaffeeklatsch bei Bergmann’s«, mit dem die Bürgerstiftung Erfurt an einem Ort des täglichen Lebens – der Bäckereifiliale um die Ecke – für Begegnung unter den Kundinnen und Kunden sorgt. Wer an einem der ausgewiesenen »Plaudertische« Platz nimmt, kann in einem moderierten Austausch neue Menschen und Perspektiven kennenlernen. Im Gespräch zeigt Projektleiterin Daniela Malz, wie Bäckereifilialen durch eine kontinuierliche Beziehungsarbeit zu Orten der sozialen Verbundenheit werden und welch große Wirkung in kleinen Alltagsmomenten stecken kann.

Malz, Daniela: »Beziehungsarbeit braucht Zeit und Verlässlichkeit« (235 KB)

Wie gelingt Begegnung? Fünf Erkenntnisse aus der Werkstatt für Begegnung & Zusammenhalt

18. Dezember 2025
Kategorien: Demokratie und Bürgergesellschaft, Frieden/ Konflikte/ Gewalt, Gastbeitrag, Newsletter

Gelungene Begegnung über gesellschaftliche Trennlinien hinweg stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Aber was ist dabei wichtig zu beachten? Drei Jahre hat der Verein More in Common in der »Werkstatt für Begegnung & Zusammenhalt« – innerhalb des Programms »Zusammenhalt durch Begegnung stärken« der Stiftung Mercator – gemeinsam mit Partnerorganisationen dazu geforscht, ausprobiert und gelernt. Es wurde deutlich, dass gelungene Begegnungsprojekte zuallererst auf einem Verständnis für die Anliegen und Bedürfnisse der Menschen vor Ort basieren. Inga Gertmann stellt in ihrem Gastbeitrag fünf zentrale Erkenntnisse vor und verknüpft diesen Fokus mit weiteren konzeptionellen und organisatorischen Überlegungen. 

Gertmann, Inga: Wie gelingt Begegnung? Fünf Erkenntnisse aus der Werkstatt für Begegnung & Zusammenhalt (332 KB)

Zwischen Zustimmung, Sorge und Abwehr: Was die Klimatypen über Wege aus der Transformationsblockade verraten

18. Dezember 2025
Kategorien: Demokratie und Bürgergesellschaft, Frieden/ Konflikte/ Gewalt, Gastbeitrag, Nachhaltige Entwicklung, Newsletter, Soziales/ Soziale Problemlagen

Die sozial-ökologische Transformation gilt als zentrale Zukunftsaufgabe – und zugleich als politisch und gesellschaftlich blockiert. Der zweite Zusammenhaltsbericht des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) zeigt anhand umfangreicher Daten: Die Konflikte verlaufen weniger frontal, als es öffentliche Debatten vermuten lassen. Sarah Lempp und Nils Teichler stellen in ihrem Gastbeitrag eine Typologie aus fünf »Klimatypen« vor, die Einstellungen zu Klimawandel und Klimaschutz in verschiedenen Bevölkerungsgruppen kenntlich machen. Es wird deutlich: Eine gelingende Transformation setzt gesellschaftlichen Zusammenhalt voraus, der in Räumen für Begegnung und öffentliche Aushandlung gewonnen werden muss.

Lempp, Sarah / Teichler, Nils: Zwischen Zustimmung, Sorge und Abwehr: Was die Klimatypen über Wege aus der Transformationsblockade verraten (237 KB)

Publikationen

Publikation: Kinderbeteiligung vor Ort

18. Dezember 2025
Kategorien: Bürgerbeteiligung, Demokratie und Bürgergesellschaft, Kinder/ Jugend/ Eltern/ Familie, Newsletter, Publikationen, Vereinsarbeit

Die umfassende Beteiligung von Menschen jeden Alters an der Gestaltung ihrer Lebensumstände sollte in Demokratien selbstverständlich sein. Das Ausmaß, in dem dies geschieht, ist ein sicherer Gradmesser für die Qualität der Demokratie in einem Land oder einer Gemeinde. Trotz deutlicher Fortschritte in Theorie und Praxis gibt es noch erhebliche Defizite in der Umsetzung dieser demokratischen Basisnorm. Das gilt besonders für die Beteiligung junger Menschen von Geburt an bis zu einem Alter von 12-14 Jahren – also für die Lebensphase, die hierzulande üblicherweise mit dem Begriff Kindheit verbunden wird. Wie vor diesem Hintergrund Kinderbeteiligung gelingen kann, welche Grundlagen sie braucht und welche guten Beispiele es gibt, zeigt die vorliegende Publikation.

Stiftung Mitarbeit (Hrsg.): Kinderbeteiligung vor Ort. Kinder gestalten Dorf und Stadt. Bonn 2025, 344 S., ISBN 978-3-941143-54-8  

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Publikation: Besser beteiligen

18. Dezember 2025
Kategorien: Bürgerbeteiligung, Demokratie und Bürgergesellschaft, Kinder/ Jugend/ Eltern/ Familie, Newsletter, Publikationen

Aktuelle Forschungsdaten des Deutschen Jugendinstituts zeigen, dass strukturelle Hürden und soziale Ungleichheit die politische und gesellschaftliche Partizipation von jungen Menschen erschweren. Wie gelingt echte Jugendbeteiligung, fragt deshalb die neu erschienene Ausgabe des Forschungsmagazins DJI Impulse. Die Autor/innen der Doppelausgabe 3+4/2025 beschäftigen sich unter dem Titel »Besser beteiligen« mit der Frage, wie eine stärkere Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen im pädagogischen Alltag sowie in politischen Prozessen ermöglicht werden kann. Wissenschaftler/innen analysieren in ihren Beiträgen Chancen und Grenzen einer Jugendbeteiligung – und zeigen die komplexen Voraussetzungen für echte Partizipation auf. 

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Veranstaltungen, Seminare, Tagungen

Online: Alles im Griff – Verwendungsnachweise organisiert erstellen und Projektmittel richtig abrechnen

18. Dezember 2025
Kategorien: Bürgerschaftliches Engagement, Fundraising, Newsletter, Vereinsarbeit

Was ist mit dem Geld passiert? Fördermittel abzurechnen bedeutet, dem Fördergeber eine Antwort auf diese Frage zu geben. In der Regel geschieht das in Form eines Verwendungsnachweises. Aber immer wieder nennen Vereine, Initiativen und Projekte dieses Thema als eine Hürde bei der Förderabwicklung. Das Online-Seminar (Mittwoch, 4. Februar 2026, 16.00–18.30 Uhr) der Stiftung Mitarbeit vermittelt die Grundlagen für die Abrechnung von Fördergeldern und die Anfertigung von Verwendungsnachweisen. Der Fokus liegt dabei auf Förderszenarien im Kontext von Stiftungen oder öffentlichen Institutionen in Deutschland. Das Seminar richtet sich an freiwillig Engagierte und Aktive aus Initiativen, Vereinen und zivilgesellschaftlichen Organisationen, die wenig Erfahrung in der Projektmittelabrechnung haben. 

Online: Thementag »Digitale Resilienz«

18. Dezember 2025
Kategorien: Bürgerschaftliches Engagement, Digitalisierung, Newsletter, Vereinsarbeit

Cyberangriffe, Phishing, Datenlecks: viele zivilgesellschaftliche Organisationen sind angreifbarer, als sie denken. Beim Thementag »Digitale Resilienz: Wie NPOs sich gegen Cyberrisiken wappnen« (Donnerstag, 22. Januar 2026 von 9.00–14.50 Uhr, Haus des Stiftens gGmbH) erhalten die Teilnehmer/innen in Impulsen und Webinaren konkrete Orientierung: Wie lassen sich Risiken früh erkennen, einfache Sicherheitsregeln im Alltag verankern und Mitarbeitende einbinden? So sind sie besser darauf vorbereitet, Vorfälle einzuordnen und im Ernstfall richtig zu handeln. 

In eigener Sache

In eigener Sache

18. Dezember 2025
Kategorie: Newsletter

Heute lesen Sie den letzten eNewsletter Wegweiser Bürgergesellschaft im Jahr 2025. Die Redaktion dankt allen Leserinnen und Lesern sehr herzlich für das aufmerksame Interesse in den vergangenen zwölf Monaten und überdies für manchen wichtigen Hinweis. Auch im kommenden Jahr freuen wir uns über Ihre Anmerkungen, über Lob oder Kritik.

Wir wünschen Ihnen frohe Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr.
Björn Götz-Lappe, Ulrich Rüttgers, Nicole Reinke 

Redaktion: Björn Götz-Lappe, Ulrich Rüttgers
Mitarbeit an dieser Ausgabe: Nicole Reinke
Wegweiser Bürgergesellschaft
Stiftung Mitarbeit
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D-53177 Bonn
Telefon: (02 28) 6 04 24-0
Telefax: (02 28) 6 04 24-22

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Ansprechpartner

Björn Götz-Lappe

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