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eNewsletter Wegweiser Bürgergesellschaft 11/2025 (27.11.2025)

Meldungen aus der Bürgergesellschaft

QualitätsCheck Beteiligung & Mitwirkung

27. November 2025
Kategorien: Bürgerbeteiligung, Demokratie und Bürgergesellschaft, E-Partizipation, Newsletter, Stiftungen

Was macht gute Beteiligung aus? Und wie können wir gelingende Beteiligungs- und Mitwirkungsprozesse auf kommunaler Ebene gestalten? Diese Fragen greift der »QualitätsCheck Beteiligung & Mitwirkung« auf. Es handelt sich hierbei um ein Praxisinstrument, das Einwohner/innen, Zivilgesellschaft, Verwaltung und Politik bei der Realisierung von Beteiligungs- und Mitwirkungsprozessen auf kommunaler Ebene unterstützt. Aktuell liegt der QualitätsCheck in einer ersten Fassung vor, nun wird er kooperativ und partizipativ weiterentwickelt. Von Januar bis August 2026 wird der QualitätsCheck hierzu in acht bis zehn ausgewählten Beteiligungs- und Mitwirkungsprozessen im Netzwerk Demokratie und Beteiligung der Stiftung Mitarbeit erprobt. Für die Erprobungsphase werden Akteure aus Kommunalverwaltung, Zivilgesellschaft und Politik gesucht, die aktuelle Beteiligungsprozesse gestalten oder daran teilnehmen. Bewerbungen anhand eines kurzen Fragebogens sind noch bis zum 30. November 2025 möglich.

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6. Deutscher Freiwilligensurvey

27. November 2025
Kategorien: Bürgerschaftliches Engagement, Demokratie und Bürgergesellschaft, Newsletter, Vereinsarbeit

Der Deutsche Freiwilligensurvey (FWS) ist seit 1999 die Grundlage für die Berichterstattung zur Entwicklung des freiwilligen Engagements. Der Bericht basiert auf der mit über 27.000 Befragten größten Datenerhebung zu dem Thema und liefert alle fünf Jahre ein umfassendes Bild der Entwicklung der Zivilgesellschaft. Der 6. Freiwilligensurvey mit der Datengrundlage von 2024 ist nun als Kurzbericht veröffentlicht. Demnach sind im Jahr 2024 36,7% der Bevölkerung ab 14 Jahren in Deutschland freiwillig engagiert, das entspricht rund 26,97 Millionen Menschen. Damit befindet sich das freiwillige Engagement weiterhin auf einem hohen Niveau, ist allerdings im Vergleich zur Voruntersuchung 2019 (39,7%) leicht zurückgegangen. Die Engagementbeteiligung ist in den jüngeren Altersgruppen am höchsten und Frauen und Männer sind gleich häufig freiwillig engagiert. Wie schon 2019 besteht zwischen den Engagementquoten von Frauen und Männern kein statistisch signifikanter Unterschied. Unterschiede im freiwilligen Engagement gibt es je nach Bildungsniveau. Je höher die Schulbildung, desto höher der Anteil derer, die sich engagieren. Die Engagementquote bei Personen mit Migrationshintergrund beträgt 28,4%. Der festgestellte leichte Rückgang der übergreifenden Engagementbeteiligung geht allerdings allein auf die Personengruppe ohne Migrationshintergrund zurück. Bei Personen mit Migrationshintergrund ist der Anteil gegen den Trend stabil geblieben. Bei Personen mit Migrationshintergrund und eigener Zuwanderungserfahrung ist die Quote im Vergleich zu 2019 sogar angestiegen.

Der FWS 2024 im Wortlaut (PDF) 

»Zukunftspakt Ehrenamt«: Steuerliche Vereinfachungen im Gemeinnützigkeitsrecht

27. November 2025
Kategorien: Bürgerschaftliches Engagement, Newsletter, Vereinsarbeit

Um ehrenamtliches Engagement zu stärken, hat die Bundesregierung steuerliche Vereinfachungen im Gemeinnützigkeitsrecht beschlossen. Der Entwurf für ein entsprechendes Steueränderungsgesetz sieht vor, die Freigrenze für steuerpflichtige wirtschaftliche Geschäftsbetriebe auf 50.000 Euro anzuheben. Dadurch werden kleine Vereine von der Körperschaft- und Gewerbesteuer entlastet. Weitere Maßnahmen sind die Anhebung der Übungsleiter- und Ehrenamtspauschale auf 3.300 beziehungsweise 960 Euro und die Abschaffung der Pflicht zur zeitnahen Mittelverwendung für Körperschaften mit Einnahmen bis 100.000 Euro. Neu ist außerdem die Berücksichtigung von Photovoltaikanlagen für gemeinnützige Zwecke. Das Haftungsprivileg für ehrenamtlich Engagierte wird erweitert: Wer für seine Tätigkeit im Verein jährlich bis zu 3.300 Euro erhält, haftet nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Mit diesen Änderungen sollen nach Ansicht der Bundesregierung Engagement, Vereinsarbeit und gesellschaftlicher Zusammenhalt gefördert sowie bürokratische Hürden reduziert werden.

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Robert Bosch Stiftung: Vielfaltsbarometer 2025

27. November 2025
Kategorien: Demokratie und Bürgergesellschaft, Frieden/ Konflikte/ Gewalt, Geschlechter/Gender, Inter- und multikulturelle Angelegenheiten, Menschenrechte, Newsletter, Soziales/ Soziale Problemlagen, Stiftungen

Welche Auswirkungen hat das komplexe Zusammenspiel aus gesellschaftlichen Veränderungen und immer neuen Krisen auf die Akzeptanz von Vielfalt in Deutschland? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Vielfaltsbarometers, das die Robert Bosch Stiftung nach 2019 nun zum zweiten Mal vorgelegt hat. Ziel der Studie ist es, die Meinungen der Deutschen über und deren Akzeptanz von Vielfalt besser zu verstehen. Es misst insgesamt sieben Vielfaltsdimensionen, die nach Ansicht der Stiftung zentral für das Zusammenleben in Deutschland sind: Lebensalter, Behinderung, Geschlecht, sexuelle Orientierung, sozioökonomische Schwäche, ethnische Herkunft und Religion. Ein Ergebnis: Auch wenn weiterhin viele Menschen die wachsende Vielfalt in Deutschland befürworten, stehen ihr immer mehr Menschen kritisch gegenüber. Zugleich zeigt das Vielfaltsbarometer, dass die Polarisierungstendenzen in der Gesellschaft zunehmen und sich die Gräben zwischen sozialen Gruppen vertiefen. Auf der anderen Seite bestätigt das Vielfaltsbarometer im Wesentlichen die sog. Kontakthypothese, wonach Menschen anderen Gruppen gegenüber offener eingestellt sind, wenn sie schon mal Kontakt mit ihnen hatten. Daher ist es nach Ansicht der Autor/innen der Studie fundamental, Räume für diese Begegnungen zu schaffen, selbst wenn dies zeit- und kostenintensiv ist.

Das Vielfaltsbarometer im Wortlaut (PDF) 

Studie: Einsamkeit und gesellschaftlicher Zusammenhalt

27. November 2025
Kategorien: Bürgerschaftliches Engagement, Demokratie und Bürgergesellschaft, Gemeinwesenarbeit/ Quartiersmanagement, Generationen, Newsletter, Stiftungen, Vereinsarbeit, Wohnen/ Wohnumfeld/ Konsum/ Verkehr

Einsamkeit ist längst kein Randthema mehr, sondern eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung. Über die gesundheitlichen Folgen hinaus beeinträchtigt Einsamkeit auch den sozialen Zusammenhalt. Menschen, die sich dauerhaft einsam fühlen, ziehen sich oft aus gesellschaftlichem Engagement zurück, verlieren Vertrauen in Mitmenschen und Institutionen – und sie sind weniger bereit, am politischen Prozess teilzunehmen. Somit gefährdet Einsamkeit nicht nur das individuelle Wohlbefinden, sondern auch die Stabilität des demokratischen Gemeinwesens sowie die Resilienz der Gesellschaft in Krisenzeiten. Vor diesem Hintergrund hat die Bertelsmann Stiftung am Beispiel von Baden-Württemberg in einer aktuellen Studie herausgearbeitet, welche Bevölkerungsgruppen in besonderem Maße von Einsamkeit betroffen sind und welche Faktoren diese Entwicklung begünstigen. Zudem gibt sie praxisnahe Handlungsempfehlungen, wie zum Beispiel Nachbarschaften gestärkt, Vereinsarbeit und bürgerschaftliches Engagement gefördert sowie generationenübergreifende Begegnungen unterstützt werden können.

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BBSR: Forschungsprojekt »Demokratische Räume«

27. November 2025
Kategorien: Demokratie und Bürgergesellschaft, Gemeinwesenarbeit/ Quartiersmanagement, Newsletter, Vereinsarbeit, Wohnen/ Wohnumfeld/ Konsum/ Verkehr

Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit, sondern muss täglich ausgehandelt, gestärkt und gestaltet werden. Um sie zu schützen, sind gesamtgesellschaftliche Anstrengungen notwendig – auch der Städtebau kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten. Demokratische Räume – verstanden als Orte der Begegnung, Partizipation und Wissensvermittlung – gelten als zentrale Stützen einer lebendigen Demokratie. Ein aktuelles Forschungsprojekt des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) untersucht nun, wie solche Orte durch städtebauliche Maßnahmen entwickelt und unterstützt werden können. Es beschreibt und typisiert die Vielfalt demokratischer Räume, analysiert ihre spezifischen Qualitäten und untersucht die Prozesse ihrer Entstehung und Weiterentwicklung. Darauf aufbauend werden praxisnahe Handlungsempfehlungen erarbeitet, die zeigen, wie demokratische Räume durch gezielte städtebauliche Maßnahmen entwickelt werden können, um Demokratiebildung zu unterstützen. 

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Im Fokus: Demokratie, Begegnung und Dialog (Teil 1)

Begegnung gemeinsam gestalten

27. November 2025
Kategorien: Bürgerschaftliches Engagement, Demokratie und Bürgergesellschaft, Gastbeitrag, Gemeinwesenarbeit/ Quartiersmanagement, Newsletter, Wohnen/ Wohnumfeld/ Konsum/ Verkehr

Liegt die Lösung für die Probleme unserer Demokratie vielleicht in alltäglichen Begegnungen? Klar ist: Es braucht Begegnung und Räume des Zusammentreffens, damit Vertrauen zwischen den Bürgerinnen und Bürgern entstehen kann und Demokratie dauerhaft funktioniert. Rainald Manthe wirft in seinem Gastbeitrag einen praxisnahen Blick auf ausgewählte Begegnungsprojekte an Alltagsorten und zeigt, was es braucht, um Begegnungen so zu gestalten, dass der gesellschaftliche Zusammenhalt gestärkt wird.

Manthe, Rainald: Begegnung gemeinsam gestalten (379 KB)

Streit/Geist: Streiten für eine lebendige Demokratie

27. November 2025
Kategorien: Demokratie und Bürgergesellschaft, Gastbeitrag, Newsletter, Schule und Bildung, Vereinsarbeit

Unsere Demokratie lebt von Vielfalt, von Diskussionen und davon, dass wir uns produktiv mit Andersdenkenden auseinandersetzen. Doch unsere Gesellschaft scheint diese Fähigkeiten in den letzten Jahren zu verlieren. Gleichwohl gehört Streit zu einer Demokratie dazu, weil wertschätzendes Streiten das Fundament für ein starkes Miteinander ist und weil es Spaß machen kann, seine Argumente zu schärfen und neue Perspektiven kennenzulernen. Christian Boeser stellt in seinem Gastbeitrag das Projekt »STREIT/GEIST« und seine verschiedenen Angebote vor.

Boeser, Christian: Mehr STREIT/GEIST wagen! Eine Aktion des Wertebündnisprojekts STREIT/FÖRDERER zur Bundestagswahl 2025 (68 KB)

Lange Nacht der Demokratie: Politische Bildung im Riesenrad

27. November 2025
Kategorien: Bürgerschaftliches Engagement, Demokratie und Bürgergesellschaft, Gastbeitrag, Kampagnen, Newsletter, Schule und Bildung

Ein Angebot der Politischen Bildung – und die Menschen stehen Schlange? Was auf den ersten Blick kaum zu glauben ist, ist durchaus möglich, wie die »Lange Nacht der Demokratie« in München zeigt. Die »Lange Nacht« wurde seit 2018 bereits in über fünfzig Kommunen in Bayern durchgeführt und expandiert momentan in weitere Bundesländer. Sie lebt vor allem davon, dass sich während des Aktionszeitraums Menschen begegnen, die sich sonst nicht begegnen würden. Florian Wenzel stellt das Format in seinem Gastbeitrag vor. 

Wenzel, Florian: Politische Bildung im Riesenrad. Die Lange Nacht der Demokratie ermöglicht Inspiration, Begegnung und Reflexion im öffentlichen Raum (59 KB)

Demokratische Gesprächskultur in Zeiten affektiver Polarisierung

27. November 2025
Kategorien: Bürgerbeteiligung, Bürgerschaftliches Engagement, Demokratie und Bürgergesellschaft, Frieden/ Konflikte/ Gewalt, Gastbeitrag, Newsletter

Die Eskalation von Wut, Konflikten und Empörung vollzieht sich in der Kommunikation über politische Themen heute nicht nur im digitalen Raum, sondern äußert sich auch im direkten Austausch. Wenn sich aggressive Kommunikation jedoch beständig aufschaukelt, wird die Basis für Verständigung und damit auch für gelingende Beteiligungsverfahren zusehends unterminiert. Das Dialogformat »Sprechen & Zuhören« wirkt diesen Dynamiken entgegen, indem es mithilfe einfacher Regeln sichere Räume für den Austausch von persönlichen Erfahrungen und für echtes Zuhören schafft. Josef Merk stellt das Projekt in seinem Gastbeitrag vor und erläutert, wie es ein respektvolles Miteinander unter den Teilnehmenden fördert und so neues Potenzial für gemeinschaftliches demokratisches Handeln eröffnet. 

Merk, Josef: Demokratische Gesprächskultur in Zeiten affektiver Polarisierung (154 KB)

Geschichten aus dem Wartezimmer

27. November 2025
Kategorien: Bürgerbeteiligung, Bürgerschaftliches Engagement, Demokratie und Bürgergesellschaft, Frieden/ Konflikte/ Gewalt, Gastbeitrag, Gesundheit/ Behinderung/ Lebenshilfe, Newsletter, Soziales/ Soziale Problemlagen, Wohnen/ Wohnumfeld/ Konsum/ Verkehr

Das Berliner Projekt »UNERHÖRT« hat beispielhaft im Wartezimmer des Stadtteilgesundheitszentrums Neukölln die Einrichtung von Zuhör- und Erzählräumen erprobt, um insbesondere Menschen, deren Lebenssituation von Einsamkeit geprägt ist und die sich zunehmend von der Gesellschaft abgehängt fühlen, zuzuhören und ihre Geschichten zu verstehen. Im Projektverlauf wurden dafür u.a. Dialogformate entwickelt, die das Gefühl von Zugehörigkeit und Gemeinschaft stärken sollen. Dabei geht es auch darum, Menschen zu empowern, neue Verbindungen zu schaffen und ein besseres Verständnis für ihre Bedürfnisse zu entwickeln. Georgina Espasa und Janina Johannsen stellen das Projekt und seine Ergebnisse in ihrem Gastbeitrag vor.

Espasa, Georgina / Johannsen, Janina: Geschichten aus dem Wartezimmer: Allzeitorte als Orte des Zuhörens und der Mitgestaltung (350 KB)

STOCKHOLMSPALAVERN: Ein Ort, an dem Gespräche lebendig werden

27. November 2025
Kategorien: Bürgerschaftliches Engagement, Demokratie und Bürgergesellschaft, Europa, Frieden/ Konflikte/ Gewalt, Gastbeitrag, Newsletter

Das erste »STOCKHOLMSPALAVERN« (dt.: Stockholmer Palaver) fand im Jahr 2019 in der schwedischen Hauptstadt statt. Seitdem treffen sich Menschen aus unterschiedlichsten Milieus mehrmals im Jahr, um Dialog über gesellschaftliche und soziale Grenzen hinweg zu erproben. Dabei geht es während des Gesprächs nicht in erster Linie um Argumente oder eine Debatte mit Lösungen, sondern um einen sicheren Raum, in dem die Teilnehmer/innen sich öffnen können. Ake Larsson skizziert in seinem Gastbeitrag, welche Bedeutung das Format für Gemeinschaftsbildung und Demokratie hat.

Larsson, Åke: STOCKHOLMSPALAVERN Ein Ort, an dem Gespräche lebendig werden (93 KB)

Publikationen

APuZ: Gesellschaftlicher Zusammenhalt

27. November 2025
Kategorien: Bürgerbeteiligung, Bürgerschaftliches Engagement, Demokratie und Bürgergesellschaft, Newsletter

Während die Demokratie als Staatsform nach wie vor hohe Zustimmung erfährt, ist nur jeder und jede Dritte mit dem derzeitigen Zustand von Demokratie und Gesellschaft zufrieden. Insbesondere der gesellschaftliche Zusammenhalt ist nach Ansicht vieler Menschen zunehmend gefährdet. Dabei ist gar nicht so klar, was unter »gesellschaftlichem Zusammenhalt« genau zu verstehen ist. Die Bundeszentrale für politische Bildung widmet vor diesem Hintergrund eine ganze Ausgabe ihrer Zeitschrift »Aus Politik und Zeitgeschichte« (APuZ) dem Thema und seinen unterschiedlichen inhaltlichen Bezügen. 

Die APuZ-Ausgabe 42/2025 im Wortlaut (PDF) 

Publikation: Praxishandbuch Selbstverwaltung

27. November 2025
Kategorien: Bürgerschaftliches Engagement, Fundraising, Newsletter, Ökonomie/ Arbeit/ Beruf, Publikationen, Vereinsarbeit

Selbstverwaltete Kollektivbetriebe und Hausprojekte als Formen solidarischen Wirtschaftens stellen Alternativen zu herkömmlichem Arbeiten und Wohnen dar. Die Autorin vermittelt Basiswissen zu Rechtsformen, Finanzierung sowie zur Gestaltung des sozialen Miteinanders. Sie ermutigt Gründungsgruppen, fundierte Entscheidungen nach ihren Bedürfnissen zu treffen, denn es gibt keine Lösung, die für alle passt. Die formalen Regelungen sollen dem sozialen Miteinander dienen, und auch das Geld ist lediglich ein Mittel zum Zweck. Praxisorientiert und mit vielen Beispielen versehen ist das Handbuch auch für Laien verständlich.

Elisabeth Voss: Praxishandbuch Selbstverwaltung. Rechtsformen und Finanzierung für die Gründung von Kollektivbetrieben und Hausprojekten. Bielefeld 2025, 480 S., ISBN 978-3-8376-7580-1

Weitere Informationen 

Veranstaltungen, Seminare, Tagungen

Online: Let’s play Klimaanpassung

27. November 2025
Kategorien: Bürgerbeteiligung, Bürgerschaftliches Engagement, Demokratie und Bürgergesellschaft, Gemeinwesenarbeit/ Quartiersmanagement, Nachhaltige Entwicklung, Newsletter, Stiftungen, Umwelt/ Natur/ Energie, Wohnen/ Wohnumfeld/ Konsum/ Verkehr

In Städten mit hoher Versiegelung und Verdichtung werden die Auswirkungen des Klimawandels durch Extremwetterereignisse wie Starkregen und Hitze für die Bewohnerinnen und Bewohner besonders spürbar. Brandenburg an der Havel hat mit dem Projekt »Let’s play Klimaanpassung« den Brückenschlag zwischen der Planung von Klimaanpassungsmaßnahmen und der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger der Stadt geschafft. Die Koordinatorin für Klimaschutz und Klimaanpassung der Stadt Brandenburg a.d. Havel wird im Rahmen der Online-Veranstaltung der Stiftung Mitarbeit (Montag, 8. Dezember 2025, 17.00–18.30 Uhr) das Projekt und die verschiedenen Schritte der Beteiligung vorstellen. 

ZUsammenKUNFT 2026: Im Maschinenraum der Dritten Orte

27. November 2025
Kategorien: Bürgerbeteiligung, Bürgerschaftliches Engagement, Fundraising, Newsletter, Vereinsarbeit, Wohnen/ Wohnumfeld/ Konsum/ Verkehr

Bei der pro loco ZUsammenKUNFT 2026 (5. Februar 2026 in Schwerte) geht es um Räume, die Kultur, soziales Miteinander, bürgerschaftliches Engagement sowie Stadt- bzw. Dorfentwicklung miteinander verbinden. Es wird immer wichtiger, Orte zu schaffen, die offen, vielfältig und anpassungsfähig sind – die Begegnung ermöglichen und Zukunft gestalten. Folgende Fragen stehen dabei unter anderem im Mittelpunkt: Wie gelingt der Einstieg in Dritte Orte – schnell und wirksam? Welche Trägermodelle und Finanzierungswege sind erfolgversprechend? Wie können Zivilgesellschaft und Bürgerschaft einbezogen und mitverantwortlich werden? 

Redaktion: Björn Götz-Lappe, Ulrich Rüttgers
Mitarbeit an dieser Ausgabe: Nicole Reinke
Wegweiser Bürgergesellschaft
Stiftung Mitarbeit
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Telefax: (02 28) 6 04 24-22

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