eNewsletter Wegweiser Bürgergesellschaft 10/2019 (16.10.2019)



Meldungen aus der Bürgergesellschaft

16. Oktober 2019

Bürgerrat Demokratie legt Ergebnisse vor

Kategorie: Bürgerbeteiligung, Bürgerschaftliches Engagement, Demokratie und Bürgergesellschaft

Die Frage, ob und wenn ja, durch welche partizipativen Elemente die parlamentarische Demokratie ergänzt werden sollte, beschäftigt Parlamente und Parteien. Mit dieser Frage haben sich nun auch knapp 160 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürgern aus ganz Deutschland befasst, die sich im Rahmen eines viertägigen »Bürgerrats Demokratie« engagiert haben. Die 22 Handlungsempfehlungen und Forderungen des Bürgerrats wurden nun Ende September der Öffentlichkeit vorgestellt und werden Mitte November auch in Form eines Bürgergutachtens an Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble sowie die Fraktionen des Deutschen Bundestages übergeben. Fast einstimmig spricht sich der Bürgerrat für die grundsätzliche Ergänzung der parlamentarisch-repräsentativen Demokratie durch weitere Elemente der Bürgerbeteiligung und direkter Demokratie aus, zudem soll in der Praxis die Kombination von Bürgerbeteiligung und direkter Demokratie verbessert werden. Skeptischer äußern sich die Beteiligten zur Intensivierung direkter Demokratie auf Bundesebene, wohingegen der Ausbau von Bürgerbeteiligung weit überwiegend begrüßt wird. Die vollständigen Ergebnisse können ab sofort online abgerufen werden. Der Bürgerrat wurde durch den Verein Mehr Demokratie gemeinsam mit der Schöpflin Stiftung initiiert.

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16. Oktober 2019

Vertrauen in Demokratiekompetenz von jungen Menschen gestiegen

Kategorie: Demokratie und Bürgergesellschaft, Kinder/ Jugend/ Eltern/ Familie

Mehr als zwei Drittel der Bevölkerung (69 Prozent) traut der nachfolgenden Generation zu, dass sie als Erwachsene Verantwortung für den Erhalt der Demokratie übernehmen werden. 28 Prozent zweifelt an der Demokratiefähigkeit der Kinder und Jugendlichen. Das hat eine repräsentative Umfrage des Deutschen Kinderhilfswerks zum Weltkindertag 2019 ergeben. Das Vertrauen in die jungen Menschen ist gegenüber den Vorjahren gestiegen. Auffällig ist der Unterschied in den Zustimmungswerten der politischen Lager: Das größte Vertrauen haben Grünen-Anhänger/innen, während Unions-Anhänger/innen knapp unter dem Bevölkerungsdurchschnitt liegen. Der größte Teil der Befragten sieht Familie und Elternhaus, sowie Schule und Kita in der Pflicht, die demokratischen Fähigkeiten junger Menschen zu fördern. Mit sehr weitem Abstand folgen Sportvereine, politische Parteien, Kinder- und Jugendarbeit und -verbände. Für die Förderung von Demokratiekompetenz halten die Befragten zwar eine Reihe von Maßnahmen für sinnvoll, beispielsweise mehr politische Bildung sowie die Ausweitung von Mitbestimmungsrechten für Kinder und Jugendliche – allerdings mit deutlich niedrigeren Zustimmungsraten als bei einer vorherigen Befragung. Die Studie geht davon aus, dass eine allgemeine Skepsis unter den Erwachsenen besteht, wenn es darum geht, Macht in politischen Prozessen und Entscheidungen mit Kindern und Jugendlichen zu teilen.

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16. Oktober 2019

Nachhaltige Bioökonomie: Mehr Mitbestimmung und Kommunikation

Kategorie: Bürgerbeteiligung, Nachhaltige Entwicklung, Umwelt/ Natur/ Energie, Wissenschaft/ Technikgestaltung

Seit jeher nutzen Menschen die Natur – etwa um aus Pflanzen Nahrungsmittel, Kleidung und Medizin zu erzeugen oder Energie zu gewinnen. Das Ziel einer nachhaltigen Bioökonomie ist es, eine biobasierte Wirtschaftsweise zu etablieren, um Herausforderungen wie dem Klimawandel und knapper werdenden Rohstoffen entgegenzuwirken. Um dieses Vorhaben zu unterstützen, haben verschiedene wissenschaftliche Institute das Forschungsprojekt »BioDisKo« gestartet, das durch das Bundesforschungsministerium gefördert wird. Vielversprechende Lösungen für das Zukunftsfeld der biobasierten Kreislaufwirtschaft sehen die Beteiligten auch in neuen Ansätzen und Maßnahmen der dialogorientierten Bürger- und Stakeholderbeteiligung sowie in der Kommunikation durch Nutzung geeigneter Medien und Formate. Wie ist eine nachhaltige, regional-biobasierte Wirtschaft möglich? Wie sollte diese gestaltet sein? Zu diesen Fragen hat ein das Projekt unterstützender Bürgerrat erste Ergebnisse vorgelegt. Die Ergebnisse fließen direkt in die weitere wissenschaftliche Arbeit ein und werden im Rahmen der »Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030« berücksichtigt.

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16. Oktober 2019

Expertenkommission untersucht Fluchtursachen

Kategorie: Eine Welt/ Globalisierung, Inter- und multikulturelle Angelegenheiten, Menschenrechte, Nachhaltige Entwicklung

Jede Flucht hat einen Grund: unter diesem Motto hat seit 2017 eine Initiative von 150 Trägerinnen und Trägern des Bundesverdienstkreuzes eine Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages gefordert, in der Parlamentarier/innen und Zivilgesellschaft gemeinsam nach Lösungen suchen, um Fluchtursachen zu vermeiden. Im Zentrum steht die Frage, wie der Wirtschafts- und Lebensstil in Deutschland zu Fluchtursachen beiträgt und welche politischen Maßnahmen daraus für Deutschland abgeleitet werden könnten. Die Bundesregierung hatte die Einsetzung einer solchen Enquete-Kommission in ihr Regierungsprogramm übernommen. Statt einer Enquete-Kommission hat nun Anfang Oktober eine von der Bundesregierung eingesetzte »Fachkommission Fluchtursachen« ihre Arbeit aufgenommen; sie soll bis Ende 2020 Empfehlungen für ein politisches Engagement zur Minderung von Ursachen von Flucht und irregulärer Migration vorlegen. Berufen wurden 24 Mitglieder aus Wissenschaft und Nichtregierungsorganisationen. Die Initiative der Bundesverdienstkreuzträger/innen, der beispielsweise auch der ehemalige Bundesumweltminister und Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen, Klaus Töpfer, angehört, begrüßt die Einsetzung der neuen Fachkommission.

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16. Oktober 2019

openTransfer Accelerator: Bewerbungen bis Ende Oktober möglich

Kategorie: Bürgerschaftliches Engagement, Demokratie und Bürgergesellschaft, Organisation/ Kommunikation/ Qualifikation

Um aktuelle, gesellschaftliche Herausforderungen nachhaltig zu meistern, dürfen erfolgreiche soziale Ansätze nicht nur lokal wirken – sie müssen wachsen und sich verbreiten. Die Organisation open transfer bietet nun ein sogenanntes Skalierungsstipendium an, mit dem gemeinnützige, innovative Organisationen bei ihrer Verbreitung unterstützt werden. Ziel dieses Programms ist es, wirkungsvollen und motivierten Organisationen das nötige Handwerkszeug für den erfolgreichen Transfer an neue Standorte mitzugeben. Durch eine intensive Qualifizierung und Begleitung während des Jahres 2020 werden zehn Organisationen dabei unterstützt, strukturiert zu wachsen und ihren individuellen Weg der Skalierung zu finden. Themenschwerpunkte sind u.a. Skalierungsmodelle, Finanzierung, Wissensweitergabe, Qualitätssicherung, rechtliche Grundlagen und die Frage, wie digitale Lösungen zur erfolgreichen Verbreitung beitragen können. Am Ende steht eine individuelle Wachstumsstrategie für die Organisation. Bewerbungen für das Programm openTransfer Accelerator sind noch bis 31.10.2019 möglich.

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16. Oktober 2019

Studie: Abwanderung und Alterung gefährden Demokratie

Kategorie: Demokratie und Bürgergesellschaft, Wohnen/ Wohnumfeld/ Konsum/ Verkehr

Bislang wurden intolerante Einstellungen in Ostdeutschland oft auf die wirtschaftliche Situation und Arbeitslosigkeit zurückgeführt. Eine aktuelle Studie des Wissenschaftszentrum Berlin (WZB) liefert nun eine andere Erklärung: ihre Untersuchung von Fremdenfeindlichkeit und Demokratieskepsis in ländlichen Gebieten Thüringens legt einen Zusammenhang mit demografischer Homogenität nahe. Das Beispiel Thüringen zeigt, dass diese demografische Homogenität ähnlich wie eine ungünstige wirtschaftliche Entwicklung subjektiv empfundene Benachteiligung und Abstiegsängste erzeugt. Das fördert intolerante und demokratieskeptische Einstellungen in ländlichen Regionen. Die Studie beschreibt einen Teufelskreis: Der Bevölkerungsschwund könnte mit Zuwanderung gewendet werden; doch fehle es dafür an Offenheit gegenüber Zuwander/innen. Doch je homogener die Bevölkerung wird, desto unwahrscheinlicher wird gelingende Zuwanderung.

Die Studie im Wortlaut (PDF)

Im Fokus: Demokratie (er)leben

16. Oktober 2019

Engagement im Spannungsfeld zwischen Selbstorganisation und Fremdbestimmung

Kategorie: Bürgerschaftliches Engagement, Demokratie und Bürgergesellschaft, Vereinsarbeit

Wie lässt sich Demokratie im bürgerschaftlichen Engagement erleben? Und was braucht ein Engagement, das Demokratie stärkt und Menschen zu demokratischem Handeln befähigt? Vor diesem Hintergrund analysieren Holger Wittig-Koppe und Heike Roth in ihrem Gastbeitrag die aktuellen Herausforderungen bürgerschaftlichen Engagements und entwerfen ein Leitbild für ein noch stärker demokratisch grundiertes Engagement. Sie sind überzeugt: Engagementpolitik dient nicht nur der Daseinsvorsorge, sondern auch der Demokratieentwicklung.

Roth, Heike/Wittig-Koppe, Holger:Engagement im Spannungsfeld zwischen Selbstorganisation und Fremdbestimmung(80 KB)
16. Oktober 2019

Demokratie erleben: Die Arbeit der Dresdener Initiative »gesprächsbereit«

Kategorie: Bürgerschaftliches Engagement, Demokratie und Bürgergesellschaft, Frieden/ Konflikte/ Gewalt

In Dresden setzt sich seit einiger Zeit eine Initiative dafür ein, Dialoge zwischen Andersdenkenden zu organisieren. Damit wollen die Initiator/innen die Spaltung der Stadtgesellschaft überwinden und Brücken zwischen verschiedenen Akteuren schlagen. Gabriele Feyler stellt in ihrem Gastbeitrag Ansatz und Methode der Initiative »gesprächsbereit« vor. 

Feyler, Gabriele:Demokratie erleben: Die Arbeit der Dresdener Initiative »gesprächsbereit« (1.3 MB)
16. Oktober 2019

Demokratie erleben: Der Frankfurter Demokratiekonvent

Kategorie: Bürgerbeteiligung, Bürgerschaftliches Engagement, Demokratie und Bürgergesellschaft

Im Rahmen des ersten Frankfurter Demokratiekonvents diskutierten im Februar 2019 fünfzig zufällig ausgewählte Frankfurterinnen und Frankfurter an drei Tagen, wie sich die Bürgerbeteiligung in Frankfurt am Main verbessern ließe. Sie erarbeiteten gemeinsam eine Handlungsempfehlung, die anschließend dem Stadtparlament übergeben wurde. Katharina Liesenberg beschreibt in ihrem Gastbeitrag, welche Faktoren zum Erfolg des Frankfurter Formats beigetragen haben und stellt die Arbeit des dahinterstehenden Vereins vor.  

Liesenberg, Katharina:Rückenwind von unten: Der erste Frankfurter Demokratiekonvent(57 KB)
16. Oktober 2019

Demokratie erleben: Die Bundesbeteiligungswerkstatt

Kategorie: Bürgerbeteiligung, Demokratie und Bürgergesellschaft

Die vorliegende, im Auftrag des Umweltbundesamtes erstellte Studie leistet einen Beitrag zur Vitalisierung der parlamentarisch-repräsentativen Demokratie, indem sie ein Konzept und ein praxistaugliches Modell für Partizipation auf Bundesebene entwirft. Jascha Rohr stellt in seinem Gastbeitrag die Idee und den Verfahrensablauf der »Bundesbeteiligungswerkstatt« kompakt vor und zeigt, wie sie in die parlamentarischen Abläufe integriert werden kann. Anmerkung der Redaktion: Dieser Beitrag ist bereits in der letzten Ausgabe unseres eNewsletters veröffentlicht worden (9/2019). Durch ein Versehen haben wir jedoch irrtümlich eine fehlerhafte Fassung des Beitrags publiziert. Wir bitten dies zu entschuldigen und liefern nun den vollständigen Beitrag von Jascha Rohr nach.

Rohr, Jascha:Bundesrepublik 3.0(283 KB)
16. Oktober 2019

Netzwerk »Demokratie stärken«

Kategorie: Bürgerbeteiligung, Bürgerschaftliches Engagement, Demokratie und Bürgergesellschaft

Demokratie braucht Menschen und Initiativen, die sie unterstützen, stärken und mit Leben füllen. Vor diesem Hintergrund initiieren das Netzwerk Bürgerbeteiligung und die Stiftung Mitarbeit gemeinsam das »Netzwerk Demokratie stärken«. Ziel ist es, den Austausch bestehender und neuer Demokratie-Initiativen zu ermöglichen und gemeinsam Strategien zur zivilgesellschaftlichen Demokratieförderung zu entwickeln. Ein Auftakttreffen des geplanten Netzwerks findet vom 22.-23. November 2019 in Bonn statt. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich.

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Publikationen und Veranstaltungen

16. Oktober 2019

Publikation: Mitreden – So gelingt kommunale Bürgerbeteiligung

Kategorie: Bürgerbeteiligung, Demokratie und Bürgergesellschaft, Publikationen

Der Ratgeber präsentiert den reichen Erfahrungsschatz von Praktiker/innen aus Kommunalverwaltungen, politischen Gremien und der Dienstleistungsbranche, die alle an Projekten kommunaler Bürgerbeteiligung mitgewirkt haben. Die Autor/innen schildern, wie sie vorgegangen sind, worin die Herausforderungen und Probleme lagen, wodurch die Beteiligungsprozesse erfolgreich wurden oder woran sie scheiterten. Ergänzt werden die Beiträge durch Texte zur Qualitätssicherung in Beteiligungsprojekten und zu den Anforderungen an digitale Beteiligungsformen sowie durch die Schilderung der Potenziale des Open-Government-Konzepts. Die Beitragenden kommen aus allen Teilen Deutschlands und repräsentieren ganz unterschiedliche Kategorien von Kommunen. Die Bandbreite reicht dabei von der ostdeutschen Stadt mit 15.000 Einwohner/innen über Städte wie Wuppertal oder Ludwigshafen und Landkreise bis hin zu Projekten in der Bundeshauptstadt.

Fründt, Kirsten / Laumer, Ralf (Hg.): Mitreden. So gelingt kommunale Bürgerbeteiligung. Ein Ratgeber aus der Praxis. Marburg 2019, 234 S., 18,00 Euro (Print), ISBN 978-3-96317-158-1 (Print), 14,00 Euro (ePDF), ISBN 978-3-96317-702-6 (ePDF)

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16. Oktober 2019

Publikation: Antidiskriminierung, Rassismuskritik und Diversität

Kategorie: Demokratie und Bürgergesellschaft, Frieden/ Konflikte/ Gewalt, Inter- und multikulturelle Angelegenheiten, Menschenrechte, Organisation/ Kommunikation/ Qualifikation, Schule und Bildung

Das Infomations- und Dokumentationszentrum Antirassismus e.V. (IDA) hat eine Box mit Reflexionskarten für die Praxis erstellt. Auf 105 Karten werden Rassismus, Diskriminierung und Diversität auf fünf verschiedene Arten und in fünf Kategorien thematisiert: in Begriffen, in Konzepten und Methoden rassismuskritischer und kultursensibler Denkweisen, in Aussagen aus dem öffentlichen Leben und statistischen Zahlen. Die Karten sind geeignet für die Gruppenarbeit mit Menschen ab 14 Jahren, um über diese Themen miteinander ins Gespräch zu kommen. Sie helfen, Ungerechtigkeiten und Diskriminierungen angemessen zu thematisieren und tragen zur (Selbst-)Reflexion bei. Im Booklet sind zudem ausführliche Hinweise zum pädagogischen Einsatz der Karten und Hintergrundinformationen zusammengestellt.

Mengis, Eden / Drücker, Ansgar: Antidiskriminierung, Rassismuskritik und Diversität. 105 Reflexionskarten für die Praxis. Weinheim 2019, 105 S., 29,95 Euro

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16. Oktober 2019

Veranstaltungshinweise

Zahlreiche Veranstaltungen sind im Veranstaltungskalender des Wegweisers Bürgergesellschaft zu finden. Besonders hinweisen möchte wir dieses Mal auf:

25. November in Berlin: Gemeinwesenarbeit in der sozialen Stadt
Bundeskonferenz des Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

25.–26.11. 2019 in Cloppenburg: Digitalität als Chance für die Demokratie
Fachtagung im Rahmen der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft katholisch-sozialer Bildungswerke (AKSB)

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