eNewsletter Wegweiser Bürgergesellschaft 05/2017 (17.05.2017)



Meldungen aus der Bürgergesellschaft

17. Mai 2017

Forschungscluster: Solidarität im Wandel?

Kategorie: Inter- und multikulturelle Angelegenheiten, Wissenschaft/ Technikgestaltung

Was passiert bei der Flucht, auf die sich so viele Menschen in den letzten Jahren begeben haben? Was erleben die Menschen während dieser Zeit? Welche Solidarisierungs- und Entsolidarisierungsbewegungen konnten seit dem Sommer der Migration 2015 in Deutschland und Europa beobachtet werden? Wie genau verändern sich Institutionen, Diskurse, Narrative, Einstellungen mit der Willkommens- wie auch der Ablehnungskultur? Das Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) der Humboldt-Universität hat die Ergebnisse und Perspektiven aus mehreren Forschungsdisziplinen in einem Forschungs-Cluster unter dem Motto »Solidarität im Wandel?« zusammengeführt. In jedem der 14 Teilprojekte wurden Handlungsempfehlungen formuliert. Dabei geht es beispielsweise um Anregungen für eine Flüchtlingsarbeit, die die besonderen Erfahrungen geflüchteter Frauen berücksichtigt, oder um Wege des Umgangs mit einem Rassismus, der sich unter dem Druck der Globalisierung stark verändert hat. Das BIM möchte mit dem Fluchtcluster empirisch fundierte Konzepte bieten, auf die sowohl die Politik, als auch Medien und Zivilgesellschaft zurückgreifen können. Die Website bietet Informationen und Material zu den Teilprojekten sowie den gesamten Forschungsbericht.

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17. Mai 2017

Europäische Bürgerinitiative: TTIP-Nichtzulassung war rechtswidrig

Kategorie: Bürgerschaftliches Engagement, Demokratie und Bürgergesellschaft, Europa, Kampagnen

Der Europäische Gerichtshof (EuG) hat der Klage europäischer Organisationen gegen die Nichtzulassung der Bürgerinitiative »Stop TTIP« stattgegeben und damit den Beschluss der EU-Kommission für nichtig erklärt: Laut Urteil stellt die Europäische Bürgerinitiative (EBI) keine unzulässige Einmischung in den Gang des Gesetzgebungsverfahrens dar, sondern löst zur rechten Zeit eine legitime demokratische Debatte aus. Mitte 2014 hatte das europäische Bündnis bei der EU-Kommission die Registrierung einer Europäischen Bürgerinitiative beantragt. Die Initiative forderte, das Verhandlungsmandat für TTIP aufzuheben und CETA nicht abzuschließen. Die Europäische Kommission verweigerte jedoch die Zulassung der Bürgerinitiative. Sie berief sich dabei auf zwei Hauptargumente: Das Verhandlungsmandat zu TTIP sei ein interner Vorbereitungsakt und kein Rechtsakt mit Wirkung auf die Bürgerinnen und Bürger. Außerdem könne eine EBI nur positiv formuliert werden, also darauf hinwirken, einen Rechtsakt zu erlassen, nicht aber einen solchen zu unterlassen. Daraufhin reichte das »Stop TTIP«-Bündnis beim Europäischen Gerichtshof in Luxemburg Klage ein. Das Urteil des EuG kann nun als Grundsatzurteil verstanden werden, das eine rechtliche Beschneidung des Beteiligungsintstruments EBI verhindert.

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17. Mai 2017

Umfrage zu Beruf und Ehrenamt

Kategorie: Bürgerschaftliches Engagement, Ökonomie/ Arbeit/ Beruf, Unternehmen und Engagement

Dass bei vielen Berufstätigen ein großes Engagement-Potenzial ungenutzt bleibt, zeigt eine repräsentative Umfrage, die Forsa im Januar 2017 im Auftrag der Körber-Stiftung durchgeführt hat: Von den Arbeitnehmern, die derzeit nicht ehrenamtlich tätig sind (66 Prozent), würde sich etwa die Hälfte grundsätzlich gerne engagieren. 79 Prozent der aktuell nicht Engagierten geben aber an, dass ein Engagement weniger gut oder schlecht mit ihrer Arbeit vereinbar sei. Von den Befragten, die bereits ehrenamtlich tätig sind hingegen, sagt die große Mehrheit (77 Prozent), dass ihr Ehrenamt zeitlich gut mit der Berufstätigkeit vereinbar sei. Laut Körber-Stiftung sei der Arbeitgeber in der Pflicht, mehr Freiraum für ein Engagement zu schaffen, etwa durch flexible Arbeitszeiten. An diesem Punkt setzt auch die Kampagne der Körber-Stiftung zu »Neue Lebensarbeitszeit – Zeit für Engagement« an: Die Stiftung will dazu anregen, die durch die höhere Lebenserwartung gewonnene Lebenszeit für eine entzerrte Berufsbiographie zu nutzen und so auch Zeit für die Freiweilligenarbeit zu haben. Auf den Seiten der Körber-Stiftung finden sich die ausführlichen Ergebnisse der Studie sowie weitere Informationen zur Kampagne.

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17. Mai 2017

Soziokulturelle Zentren in Zahlen

Kategorie: Demokratie und Bürgergesellschaft, Gemeinwesenarbeit/ Quartiersmanagement, Inter- und multikulturelle Angelegenheiten, Kultur

Soziokulturelle Zentren sind Kultureinrichtungen wie Bürgerhäuser, Stadtteilzentren oder Kulturläden. Sie verstehen sich als »Dienstleister« in einem Stadtteil und bieten Räume für Vereine, Gruppen und Veranstaltungen. Die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren hat nun eine neue statistische Erhebung über die Vielfalt und Ausrichtung der Einrichtungen und Angebote vorgelegt. Für die 530 soziokulturellen Zentren in Deutschland stellen Interkultur, Integration, Toleranz und Teilhabe wichtige Schwerpunkte und Prinzipien ihrer Arbeit dar. Die erhobenen Daten machen deutlich, dass es einen sehr ungleichen Umgang mit Soziokultur in den Ländern und Kommunen gibt, ebenso einen hohen Anteil von Mitgliedseinrichtungen, die mit viel zu geringen Ressourcen arbeiten müssen. Der Statistische Bericht »Ganz genau! Soziokulturelle Zentren in Zahlen 2017« liegt als Broschüre in einer Online- und Printversion vor.

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17. Mai 2017

Studie: Politische Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in Jugendlandtagen

Kategorie: Bürgerbeteiligung, Demokratie und Bürgergesellschaft, Kinder/ Jugend/ Eltern/ Familie

Viele Bundesländer verfügen über Dialog- und Beteiligungsformate für Kinder und Jugendliche im Rahmen der Landespolitik, doch deren Wirksamkeit wurde bislang kaum untersucht. Die Studie, die das Deutsche Kinderhilfswerk in Auftrag gegeben hat, zeigt, was Veranstalter von den Formaten erwarten, wie den beteiligten Jugendlichen ermöglicht wird, eine eigene politische Agenda zu entwickeln und ob es zu einem Dialog mit Abgeordneten kommt. Zu den zentralen Ergebnissen zählt, dass Jugendlandtage zur Aktivierung der politischen Bildung gut funktionieren und ausgebaut werden sollten. Besonders wichtig für die teilnehmenden Jugendlichen sei es, gemeinsam politische Forderungen zu entwickeln, die dann im Parlament aufgegriffen und nach Möglichkeit umgesetzt werden. Für viele liege genau darin – und nicht etwa das Kennenlernen parlamentarischer Abläufe – das primäre Motiv für die Teilnahme. Entscheidend sei aus demokratiepolitischer Perspektive zudem, dass im Rahmen von Jugendlandtagen auch politikferne Jugendliche erreicht würden und keine parteipolitische Nachwuchsförderung betrieben werde: Chancengleichheit bei der politischen Beteiligung soll durch diese Formate ermöglicht und gefördert werden.

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17. Mai 2017

Studie: Rolle der Religion in der Flüchtlingshilfe

Kategorie: Bürgerschaftliches Engagement, Religion und Weltanschauung

Rund ein Fünftel der deutschen Bevölkerung hat sich 2016 für Flüchtlinge engagiert, darunter auch viele Muslime, deren Beteiligung in der Flüchtlingshilfe in der Öffentlichkeit teils kritisch wahrgenommen wurde: Sie seien zu wenig engagiert oder würden Flüchtlinge religiös radikalisieren, so einige Vorwürfe. Dies nahm die Bertelsmann Stiftung zum Anlass, nach der Rolle der Religion zu fragen und den religiösen Einstellungen innerhalb der Flüchtlingshilfe nachzugehen. Der Religionsmonitor 2017 zeichnet in der Auftaktstudie ein differenziertes Bild der Beteiligten in der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe und bescheinigt dieser einen aktivierenden Effekt auf das Ehrenamt. Die Studie zeigt, dass viele Personengruppen mobilisiert werden, die sich bislang weniger engagiert haben. Dazu zählen auch Muslime und Menschen mit Migrationshintergrund: 44 Prozent der befragten Muslime gaben an, sich im Jahr 2016 für Geflüchtete engagiert zu haben. Damit beteiligen sie sich stärker als es bei befragten Andersgläubigen und Atheisten der Fall ist. Alle Informationen der Studie stehen in einem Dossier zum Download bereit.

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Im Fokus: Kirche, Demokratie und Engagement

17. Mai 2017

Die Bedeutung der Religion in der Demokratie

Kategorie: Demokratie und Bürgergesellschaft, Religion und Weltanschauung

Eine moderne Gesellschaft ist eine säkulare Gesellschaft. Diese insbesondere in westlichen Gesellschaften verbreitete Überzeugung steht jedoch im Widerspruch zu aktuellen Zahlen: Demnach gibt es in Deutschland zwar etwa 30 Prozent konfessionslose Menschen, denen aber ein weit größerer Anteil konfessionell gebundener Menschen gegenüber steht. Nach Ansicht von Wolfgang Thierse leben wir dementsprechend nicht in einer säkularen, sondern in einer religiös und weltanschaulich pluralen Gesellschaft. Diese religiös-weltanschauliche Pluralität wird allerdings gerade in heutiger Zeit in Teilen der Öffentlichkeit kritisch diskutiert. Vor diesem Hintergrund macht sich Wolfgang Thierse in seinem Gastbeitrag Gedanken über das Verhältnis von Religion und pluraler Gesellschaft, von Kirche und säkularem Staat und nicht zuletzt über das Verhältnis von Religion und Demokratie. 

Thierse, Wolfgang:Die Bedeutung von Religion in der Demokratie(71 KB)
17. Mai 2017

Evangelische Kirche als Plattform und Motor für zivilgesellschaftliches Engagement: Sonderauswertung des Freiwilligensurveys 2014

Kategorie: Bürgerschaftliches Engagement, Religion und Weltanschauung

Im März 2017 hat das Sozialwissenschaftliche Institut der Evangelischen Kirche in Deutschland zum inzwischen dritten Mal eine Sonderauswertung zum aktuellen Freiwilligensurvey (FWS) für die Evangelische Kirche vorgelegt. Wie schon bei den vorigen Studien gilt ein besonderes Augenmerk auch dieses Mal den evangelischen Kirchenmitgliedern. Aufgrund der veränderten Methodik und Datenlage des Freiwilligensurveys ist es im Rahmen der Sonderauswertung nun erstmals möglich, in der vergleichenden Betrachtung die gesellschaftlich längst überholte Begrenzung auf die Frage nach der Mitgliedschaft in einer der beiden großen Konfessionen (katholisch, evangelisch, konfessionslos) zu überschreiten: Erstmals werden auch die Zugehörigen evangelischer Freikirchen sowie die Muslim/innen berücksichtigt. Petra-Angela Ahrens stellt in ihrem Gastbeitrag die wichtigsten Ergebnisse der Studie vor. 

Ahrens, Petra-Angela:Evangelische Kirche ist Plattform und Motor für zivilgesellschaftliches Engagement – Sonderauswertung des vierten Freiwilligensurveys 2014(301 KB)
17. Mai 2017

Flüchtlingshilfe und sorgende Gemeinschaft: Reformation von unten?

Kategorie: Bürgerschaftliches Engagement, Inter- und multikulturelle Angelegenheiten, Religion und Weltanschauung

Ob im 2016 veröffentlichten Altenbericht oder im Ende April diesen Jahres vorgelegten Engagementbericht der Bundesregierung: das Narrativ der »sorgenden Gemeinschaft« spielt auch im Kontext von Kirche und Flüchtlingshilfe eine große Rolle. Was sich hinter dem Begriff verbirgt, was er mit bürgerschaftlichem Engagement, dem Selbstverständnis und dem Alltagshandeln von Kirchengemeinden zu tun hat, erläutert Henning von Vieregge in seinem Gastbeitrag. 

von Vieregge, Henning:Flüchtlingshilfe und sorgende Gemeinschaft: Reformation von unten?(73 KB)
17. Mai 2017

Interreligiöser Dialog: Ein Beitrag zur Demokratie

Kategorie: Demokratie und Bürgergesellschaft, Inter- und multikulturelle Angelegenheiten, Religion und Weltanschauung

Ein Kennzeichen moderner Gesellschaften ist ihre kulturelle und religiöse Pluralität. Globalisierung, moderne Kommunikationstechnologie und Migrationsbewegungen sorgen für eine wachsende Präsenz unterschiedlicher Kulturen und Religionen in einer Gesellschaft. Diese Pluralität ist heute bereits an vielen Orten in Deutschland erfahrbar und wird nicht selten kontrovers diskutiert. Dennoch ist die Entwicklung zu einer Gesellschaft der Vielfalt unumkehrbar. Nach Ansicht von Werner Höbsch lautet die entscheidende Frage also nicht, wer gehört zu Deutschland, sondern vielmehr: Wie kann eine Gesellschaft der Vielfalt gestaltet werden? Wieso vor diesem Hintergrund ein interreligiöser Dialog ein wichtiger Baustein der Demokratieentwicklung ist, erläutert er in seinem Gastbeitrag.

Höbsch, Werner:Interreligiöser Dialog – ein Beitrag zur Demokratie(67 KB)
17. Mai 2017

Interreligiöser und Interkultureller Dialog: Ein Beispiel aus Hamburg

Kategorie: Demokratie und Bürgergesellschaft, Gemeinwesenarbeit/ Quartiersmanagement, Inter- und multikulturelle Angelegenheiten, Religion und Weltanschauung

St. Georg und Borgfelde sind zwei Hamburger Stadtteile, in denen die Vielfältigkeit der Bevölkerung besonders deutlich wird. Auf engstem Raum leben und arbeiten hier Menschen mit unterschiedlicher Herkunft, Glaubensrichtungen und Lebensentwürfen zusammen. Mehr als 50 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner der beiden Stadtteile haben ihre familiären Wurzeln außerhalb von Deutschland. St. Georg ist zudem das religiöse Zentrum Hamburgs: Hier haben die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde ihr Zuhause, der katholische Mariendom und Bischofssitz, 14 muslimische Moscheen sowie andere Glaubensgemeinschaften. Im benachbarten Borgfelde gibt es zudem eine große Gemeinde afrikanischer Christen, zudem die muslimische Moschee der Barmherzigkeit. Wie in diesem heterogenen Umfeld ein interreligiöser, interkultureller und demokratischer Dialog gelingen kann, zeigen Katty Nöllenburg und Anja Müller in ihrem Gastbeitrag.

Nöllenburg, Katty/Müller, Anja:Der interreligiöse und interkulturelle Dialog in den Hamburger Stadtteilen St. Georg und Borgfelde(231 KB)
17. Mai 2017

ZdK: Initiative »Demokratie stimmt!«

Kategorie: Demokratie und Bürgergesellschaft, Religion und Weltanschauung

Unter dem Motto »Demokratie stimmt!« ist im Mai 2017 auf der Vollversammlung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) eine Initiative zur Verteidigung und Stärkung der Demokratie an den Start gegangen. Auf der Homepage der Initiative sollen nun bis zur Bundestagswahl am 24. September wöchentlich zwei Statements prominenter Demokratie-Botschafter/innen veröffentlicht werden. Diese berichten in kurzen Videos von ihren demokratischen Schlüsselerlebnissen und erklären, warum sie sich für den gesellschaftlichen Zusammenhalt engagieren. Bereits zu hören ist unter anderem ein Plädoyer des ehemaligen Bundestagspräsidenten Wolfgang Thierse: »Die Demokratie ist die politische Lebensform unserer Freiheit und ohne sie könnten wir nicht Vielfalt leben.«

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Publikationen und Veranstaltungen

17. Mai 2017

Publikation: Zivilgesellschaftliche Organisationen ohne Jugend?

Kategorie: Bürgerschaftliches Engagement, Kinder/ Jugend/ Eltern/ Familie, Publikationen, Vereinsarbeit

Zivilgesellschaftliche Organisationen haben vermehrt Nachwuchssorgen im Bereich der Mitgliedschaft und des freiwilligen Engagements. Viele von ihnen sehen sich mit dem Problem der Überalterung ihrer Strukturen konfrontiert. Oft heißt es, die Jugend von heute sei für dieses Problem verantwortlich, weil sie sich nicht mehr langfristig engagieren und an eine Organisation binden will. Die Untersuchung geht deshalb der Frage nach, inwiefern junge Menschen als Mitglieder, Engagierte und ehrenamtliche Funktionsträger/innen in zivilgesellschaftlichen Organisationen vorhanden sind. Davon ausgehend werden die Aktivitäten von zivilgesellschaftlichen Organisationen aufgezeigt, die sie im Rahmen einer Nachwuchsarbeit verfolgen. Um eine umfassende Erklärung für die Engagementsituation junger Menschen in zivilgesellschaftlichen Organisationen zu gewährleisten, werden neben den Organisationen auch individuelle und gesellschaftliche Voraussetzungen für ein junges Engagement beschrieben.

Mareike Alscher: Zivilgesellschaftliche Organisationen ohne Jugend? Eine organisationsbezogene Betrachtung zum Engagement junger Menschen. Berlin 2017, 316 S., 49,95 Euro, ISBN 978-3-11-052655-4

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17. Mai 2017

Publikation: Umkämpftes Grün – Zwischen neoliberaler Stadtentwicklung und Stadtgestaltung von unten

Kategorie: Bürgerschaftliches Engagement, Demokratie und Bürgergesellschaft, Nachhaltige Entwicklung, Publikationen

Urbane Gärten sind aus vielen Städten und Kommunen nicht mehr wegzudenken. Gemeinschaftlicher Gemüse- und Obstanbau wird dabei oft auch als rebellischer Akt der Stadtgestaltung von unten verstanden. Gleichzeitig taucht »urban gardening« immer häufiger in Stadtentwicklungsplänen und Werbebroschüren auf. Die Autorinnen und Autoren der Publikation liefern eine kritische Analyse grüner urbaner Aktivitäten und ihrer umkämpften und widersprüchlichen Rolle in aktuellen Prozessen der Neoliberalisierung des Städtischen.

Sarah Kumnig/Marit Rosol/Andreas Exner: Umkämpftes Grün. Zwischen neoliberaler Stadtentwicklung und Stadtgestaltung von unten. Bielefeld 2017, 268 S., 29,99 Euro, ISBN 978-3-8376-3589-8

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17. Mai 2017

Veranstaltungshinweise

Zahlreiche Veranstaltungen sind im Veranstaltungskalender des Wegweisers Bürgergesellschaft zu finden. Besonders hinweisen möchten wir dieses Mal auf:

17.6.2017 Bundesweit: Tafeln zum Tag der offenen Gesellschaft
Eine Aktion der Initiative Offene Gesellschaft und der Diakonie

28.6.2017 in Berlin: Planen im Dialog – Infrastrukturprojekte erfolgreich umsetzen
Veranstaltung  des Vereins Deutscher Ingenieure e.V. (VDI)

In eigener Sache

17. Mai 2017

Stiftung Mitarbeit auf dem Evangelischen Kirchentag

Kategorie: Demokratie und Bürgergesellschaft

Unter dem Motto »Du siehst mich« findet vom 24.-28. Mai 2017 in Berlin und Wittenberg der 36. Deutsche Evangelische Kirchentag statt. Die Stiftung Mitarbeit ist mit einem eigenen Stand im Marktbereich des DEKT vertreten. Sie finden uns in der Halle 1.2-F21. Die anwesenden Mitarbeiter/innen freuen sich auch auf Gespräche mit Leserinnen und Lesern dieses eNewsletters.

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