eNewsletter Wegweiser Bürgergesellschaft 14/2015 (16.09.2015)



Meldungen aus der Bürgergesellschaft

16. September 2015

LBE: Vereinswiki freigeschaltet

Kategorie: Bürgerschaftliches Engagement, Vereinsarbeit

Das Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement Bayern (LBE) hat aufgrund seiner jahrelangen Expertise im Bereich der Vereinsunterstützung - auch im Rahmen des Projektes »Engagement braucht Leadership« der Robert Bosch Stiftung - nun ein Vereinswiki aufgebaut. Es wendet sich vor allem an ehrenamtliche Vorstände und andere Leitungspersonen im Vereinsbereich, die ihre Arbeit verbessern wollen, aber wenig Zeit erübrigen können. Mit Tipps, Werkzeugen wie Checklisten, Methodenbeschreibungen oder Mustertexten sowie möglichst kurzen Fachinformationen will das Wiki Vorstandsarbeit leichter machen. Dazu sind Informationen in acht Themenbereichen von Vereinsgründung über Finanzierung, Rechtliches bis zu Vereinsorganisation gebündelt.

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16. September 2015

Onlinestudium für Flüchtlinge

Kategorie: Fundraising, Inter- und multikulturelle Angelegenheiten, Schule und Bildung, Wissenschaft/ Technikgestaltung

Die Kiron University ist eine gebührenfreie Online-Universität für Flüchtlinge. Ziel der nicht-staatlichen Non-Profit-Organisation ist es, einen kostenlosen Zugang zu Hochschulbildung zu ermöglichen. Zu Beginn werden 5 populäre Bachelorstudiengänge angeboten, die in besonderem Maße vom Fachkräftemangel betroffen sind. Geflohene benötigen keine Papiere oder Nachweise, um einen Abschluss absolvieren zu können, erst am Ende des zweiten akademischen Studienjahres müssen die Studierenden Dokumente vorlegen, um sich an einer Partneruniversität einzuschreiben. Getragen wird diese Initiative aus Berlin von Social Entrepreneurs, Flüchtlingen, Studierenden und Akademiker/innen; im Beirat arbeiten Hochschulgründer/innen und -Präsidenten, erfahrene Unternehmer/innen und Meinungsführer/innen mit. Um das Projekt abzusichern, wurde Anfang September 2015 eine zweimonatige Crowdfunding-Kampagne gestartet.

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16. September 2015

Heinz Westphal Preis: Jugendprojekte ausgezeichnet

Kategorie: Bürgerschaftliches Engagement, Demokratie und Bürgergesellschaft, Geschlechter/Gender, Inter- und multikulturelle Angelegenheiten, Kinder/ Jugend/ Eltern/ Familie, Medien

Anfang September 2015 haben das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Deutsche Bundesjugendring zum 7. Mal den Heinz Westphal Preis verliehen. Der Preis würdigt herausragendes Engagement von Jugendverbänden, Jugendorganisationen und –gruppen in denen ehrenamtlich tätige Jugendliche ihre Ideen in Eigenverantwortung realisieren können. Ausgezeichnet wurden die Deutsche Gehörlosen-Jugend in der Kategorie Gesellschaftliche Teilhabe, das Projekt »Queerblick.tv« im Bereich Vielfalt, die Naturfreundejugend Deutschlands für den herausragenden Einsatz der Digitalen Medien im Projekt »capture your life« und die Europaschule Troisdorf für ihr Willkommensprojekt für junge Geflüchtete als Reaktion auf aktuelle Geschehnisse. Zusätzlich wurde ein Sonderpreis der Stiftung »Jugend macht Demokratie« an die Evangelische Jugend Frömern für ihr Projekt »Sein kein Schaf, geh Wählen!«, welches durch eine Kombination aus Humor, politischer Bildung und Wahlkampagne zu einem Anstieg der Wahlbeteiligung für Kommunal – und Europawahl führte und auch Jugendliche zum Wählen bewegen und interessieren konnte.

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16. September 2015

SRzG: Quote für mehr Mitbestimmung junger Menschen gefordert

Kategorie: Bürgerbeteiligung, Demokratie und Bürgergesellschaft, Kinder/ Jugend/ Eltern/ Familie

Daten zur Altersstruktur im Deutschen Bundestag zeigen deutlich, dass junge Menschen dort unterrepräsentiert sind. Nur 32 von 631 Abgeordneten der aktuellen Legislaturperiode sind unter 35 Jahren alt. Das sind knapp 5 Prozent der Abgeordneten, der Anteil der 18- bis 35-Jährigen an der gesamten Bevölkerung liegt jedoch bei rund 20 Prozent. Die Altersgruppe der 45- bis 65-Jährigen stellt mit 419 Mitgliedern hingegen 66 Prozent aller Abgeordneten und nur 31 Prozent der Bevölkerung. Vor diesem Hintergrund fordert die Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen (SRzG) in ihrem aktuellen Positionspapier institutionell verbindliche Jugend- und Nachwuchsquoten in Parlamenten oder anderen Entscheidungsgremien, um die von ihr beklagte Marginalisierung junger Menschen zu beenden und ihnen Teilhabe und Mitbestimmung an politischen und gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen zu ermöglichen. Ziel ist es beispielsweise in Entscheidungsgremien einen bestimmten Anteil an Sitzen für junge Menschen unter 35 zu reservieren. Durch die Quoten soll sichergestellt werden, dass auch Diskurse der jungen Generation bei politischen Gestaltungsprozessen größere Beachtung finden.

Das Positionspapier im Wortlaut (PDF)

16. September 2015

Beteiligung von Jugendlichen: Neues Förderprogramm in Baden-Württemberg

Kategorie: Bürgerbeteiligung, Bürgerschaftliches Engagement, Kinder/ Jugend/ Eltern/ Familie

Die Robert Bosch Stiftung hat zusammen mit der Allianz für Beteiligung das Förderprogramm »Läuft bei uns: Wir entscheiden mit!« ins Leben gerufen. Mit jeweils bis zu 6.000 Euro können Projekte der offenen Jugendarbeit gefördert werden, die Jugendlichen die Möglichkeit geben, sich in lokale Entscheidungsprozesse einzubringen, bei denen sie häufiger außen vor bleiben. Zusätzlich wird den Projekten ein Berater an die Seite gestellt, der die Entwicklung, Organisation und Umsetzung des Projekts unterstützt. Junge Menschen sollen so ermutigt werden bei gesellschaftlichen und politischen Themen in ihrem Wohnort mitzumachen, mitzureden und mitzuentscheiden. Bewerben können sich Einrichtungen der offenen Jugendarbeit, die vor Ort ein solches Projekt gemeinsam mit Jugendlichen umsetzen möchten. Die Ausschreibung richtet sich an Einrichtungen in kleineren/mittelgroßen Städten und Gemeinden in Baden-Württemberg mit bis zu 80.000 Einwohnern. Voraussetzung ist außerdem, dass die gesellschaftspolitische Bedeutung des Projekts klar erkennbar ist. Einsendeschluss ist der 30. September 2015.

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16. September 2015

Leitfaden zu Unternehmenskooperationen für gemeinnützige Organisationen

Kategorie: Bürgerschaftliches Engagement, Unternehmen und Engagement

Eine Kultur gesellschaftlicher Kooperation und die Bereitschaft und Fähigkeit zur Zusammenarbeit sind wichtige Zukunftsressourcen. In diesem Kontext gewinnen neue soziale Kooperationen zwischen zivilgesellschaftlichen Organisationen, engagierten Unternehmen und der öffentlichen Verwaltung an Bedeutung. Hier setzt der neue UPJ-Leitfaden an und bietet Gemeinnützigen praktisches Wissen sowie erfahrungsbasierte Hilfestellung bei der Entwicklung von Unternehmenskooperationen. Der Leitfaden zeigt gemeinnützigen Organisationen die wesentlichen Schnittstellen zum gesellschaftlichen Engagement von Unternehmen auf, fasst das nötige Hintergrundwissen zusammen und motiviert zum Ausprobieren. Im Mittelpunkt steht eine praxisorientierte Anleitung zum Aufbau erfolgreicher Unternehmenskooperationen. Der Leitfaden kann kostenfrei bestellt werden.

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Im Fokus: Engagierte Stadt und Kommune

16. September 2015

Bürgerschaftliches Engagement fördern: Fokus Kommune

Kategorie: Bürgerschaftliches Engagement, Organisation/ Kommunikation/ Qualifikation, Wohnen/ Wohnumfeld/ Konsum/ Verkehr

Eine Aufgabe von Kommunalpolitik und –verwaltung ist es, Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeiten zur Mitwirkung zu geben, günstige Rahmenbedingungen für ein Engagement zu bieten und sie bei der Ausübung des Ehrenamtes zu unterstützen – ohne es zu steuern. Ausgehend von diesem Befund hat das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen eine »Entwicklungswerkstatt für kommunale Engagementstrategien« ins Leben gerufen. Ziel dieser Entwicklungswerkstatt ist es, Städte, Gemeinden und Kreise dabei zu helfen, ihre eigene Engagementstrategie zu entwickeln und entsprechende Handlungsfelder für sich zu generieren. Dabei geht es sowohl um verwaltungsinterne Veränderungsprozesse als auch um Wirkungen in den Sozialraum hinein. Insgesamt 20 Kommunen bzw. Kreise mit je zwei hauptamtlichen Mitarbeiter/innen haben die Qualifizierung inzwischen durchlaufen, für weitere zehn beginnt die Entwicklungswerkstatt im Oktober 2015. Andrea Hankeln, Leiterin des Referats Bürgerschaftliches Engagement im Familienministerium NRW, stellt in ihrem Gastbeitrag die Entwicklungswerkstatt und das daraus entstandene Kommunen-Netzwerk NRW vor. Dieses Netzwerk stärkt den kontinuierlichen Austausch zum Ausbau der kommunalen Engagementförderung und ermöglicht Netzwerkprojekte. Die verschiedenen Bausteine versteht das Land als ein flexibles Handlungskonzept, in dem die Kommunen im Mittelpunkt stehen.

Hankeln, Andrea:Bürgerschaftliches Engagement fördern – Fokus Kommune(69 KB)
16. September 2015

Lokale Herausforderungen gemeinsam angehen: Das Programm »Engagierte Stadt«

Kategorie: Bürgerbeteiligung, Bürgerschaftliches Engagement, Organisation/ Kommunikation/ Qualifikation, Wohnen/ Wohnumfeld/ Konsum/ Verkehr

Das neue Förderprogramm »Engagierte Stadt« stellt keine Projekte in den Vordergrund, sondern lokale Kooperationen zur Weiterentwicklung von Engagementstrukturen in Städten und Gemeinden. Das Programm wird von der Bundesregierung gemeinsam mit fünf großen Stiftungen und einem Unternehmen umgesetzt. 272 gemeinnützige Einrichtungen aus Städten und Gemeinden zwischen 10.000 und 100.000 Einwohner/innen hatten sich im Frühjahr bundesweit an der Ausschreibung beteiligt, mit 55 ausgewählten engagierten Städten von Ahrensburg bis Zwickau startet nun das Programm. Die am häufigsten vertretenen Themen bei den »Engagierten Städten« sind Flüchtlinge und Demographischer Wandel, Bürgerbeteiligung, Familie und Integration, Quartiersentwicklung und Inklusion. Zu diesen Themen setzen die beteiligten Städte bis Ende 2017 eigene Projekte um. Karin Haist und Andreas Geis, Leiterin und Programmmanager im Bereich Gesellschaft der das Programm mitinitiierenden Körber Stiftung, zeigen in ihrem Gastbeitrag, wieso das Netzwerkprogramm für einen Paradigmenwechsel in der Engagementförderung steht.  

Geis, Andreas/Haist, Karin:Lokale Herausforderungen gemeinsam angehen: Fünfzig »Engagierte Städte« machen sich auf den Weg(71 KB)
16. September 2015

Vielfalt in den Zentren von Klein- und Mittelstädten: Chancen und Herausforderungen für Integration, Teilhabe und städtische Identität

Kategorie: Bürgerschaftliches Engagement, Organisation/ Kommunikation/ Qualifikation, Wohnen/ Wohnumfeld/ Konsum/ Verkehr

Im Zentrum eines seit Juli 2015 laufenden Projekts des Deutschen Instituts für Urbanistik (DIFU) stehen Klein- und Mittelstädte im eher ländlich geprägten Raum, deren Innenstädte Funktionsverluste und einen vergleichsweise hohen Zuwandereranteil aufweisen. Ziel des Projektes ist es, durch eine auf die Potenziale der Zuwanderer/innen ausgerichtete Migrations- und Integrationspolitik und gemeinsame Identitätsbildungsprozesse, die Integration in den innerstädtischen Wohnbereichen zu verbessern sowie die gesellschaftliche Teilhabe der Migrantinnen und Migranten zu stärken. Im Zusammenspiel von baulich infrastrukturellen und sozial integrativen Maßnahmen und unter Beteiligung zivilgesellschaftlicher Akteure werden positive Entwicklungsimpulse für das Zusammenleben und die städtische Identität erwartet. In das Forschungsprojekt werden bundesweit acht ausgewählte Kommunen einbezogen, die modellhaft für die Situation in den Klein- und Mittelstädten der ländlich strukturierten Regionen stehen. In Ihrem Gastbeitrag stellen die DIFU-Wissenschaftlerinnen Dr. Bettina Reimann und Gudrun Kirchhoff den Projekthintergrund, die Projektziele sowie einige inhaltliche Grundannahmen vor.

Kirchhoff, Gudrun/Reimann, Bettina:Vielfalt in den Zentren von Klein- und Mitteltädten(76 KB)
16. September 2015

Thesen: Zum Leitprogramm »Soziale Stadt«

Kategorie: Gemeinwesenarbeit/ Quartiersmanagement, Wohnen/ Wohnumfeld/ Konsum/ Verkehr

Mit dem Städtebauförderungsprogramm »Soziale Stadt« unterstützt der Bund seit 1999 die Stabilisierung und Aufwertung städtebaulich, wirtschaftlich und sozial benachteiligter und strukturschwacher Stadt- und Ortsteile. Nachdem das Programm einige Jahre lang gekürzt wurde, setzt die Bundesregierung nun neue Akzente. Das Programm »Soziale Stadt« wird als »Leitprogramm der Städtebauförderung« deutlich aufgewertet. Mit dem Programm »Soziale Stadt« sollen Ansätze unterstützt werden, die mit einem integrierten Stadtentwicklungskonzept die Situation in den jeweiligen Stadtteilen verbessern sollen. Eine gelingende Ausgestaltung des neuen Leitprogrammes wird von verschiedenen Akteuren der Stadtentwicklung zur Zeit intensiv diskutiert. Die Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung (SRL) hat dazu im Februar 2015 ein eigenes Thesenpapier vorgelegt. Darin wird auch die Bedeutung einer lokalen Zivilgesellschaft hervorgehoben, die im Dialog mit einer sozialraumorientierten Kommune Ziele der Quartiersentwicklung formuliert und Entscheidungen über die Stadtentwicklung im Quartier trifft. Die Städtebauförderung sollte solche Entscheidungen dann als Bundesförderprogramm unterstützen.

Dokument im Wortlaut (PDF)

16. September 2015

Studie: Engagement im Quartier

Kategorie: Bürgerschaftliches Engagement, Gemeinwesenarbeit/ Quartiersmanagement, Wohnen/ Wohnumfeld/ Konsum/ Verkehr

In der Studie »Engagement im Quartier« wird untersucht, inwieweit das bürgerschaftliche Engagement zur Entwicklung sozial benachteiligter Quartiere beitragen kann, welcher Stellenwert dem freiwilligen Engagement insbesondere in den Bereichen Bildung und Integration zukommt, welche Faktoren die Erschließung der Engagementpotenziale aller Bevölkerungsgruppen begünstigen und wie insbesondere das Engagement von Menschen mit Migrationshintergrund gestärkt werden kann. Die Ergebnisse der Studie zeigen, welche wichtige Rolle die Freiwilligenorganisationen in den Quartieren spielen. Die im Auftrag des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung entstandene und im Juni 2015 veröffentlichte 107 Seiten starke Studie verdeutlicht darüber hinaus die Unterstützungsbedarfe bei der Vermittlung des bürgerschaftlichen Engagements, der Netzwerkarbeit sowie bei der Information, Beratung und Weiterbildung der Engagierten.


Die Studie im Wortlaut (PDF, 7 MB)

Publikationen und Veranstaltungen

16. September 2015

Publikation: Zeitalter der Partizipation

Kategorie: Bürgerbeteiligung, Demokratie und Bürgergesellschaft, Publikationen

Wahlen und Abstimmungen haben einen hohen Stellenwert in der Demokratie, aber politische Partizipation ist mehr. Sie umfasst ein weites Spektrum, das von der Parteimitgliedschaft und dem Engagement in Interessenverbänden über Bürgerinitiativen und neue Beteiligungsverfahren bis zu Demonstrationen und punktuellen Aktivitäten reicht. Bei aller Verschiedenheit der Formen dürfen die gesellschaftspolitischen Inhalte von Partizipation nicht verloren gehen. Es kommt in der politischen Bildung darauf an, dass die etablierten Wege der Beteiligung nicht zur formalen Hülle veröden. Zentral hierfür bleibt, dass die politische Bildung das rationale Urteil, die reflektierte Kritik und die politische Partizipation von Bürgerinnen und Bürgern fördert. Der Sammelband spiegelt die unterschiedlichsten Facetten der politischen Bildung im Zusammenhang mit Partizipation wider. So geht es um konventionelle und unkonventionelle Formen politischer Beteiligung. Aus der Perspektive der Fachwissenschaft, der Didaktik und der Praxis beleuchten die Autorinnen und Autoren das weite Spektrum der Partizipation, diskutieren verschiedenste Aspekte und liefern Anregungen für die eigene Forschung oder Praxis.

Harles, Lothar / Lange, Dirk (Hrsg.): Zeitalter der Partizipation – Paradigmenwechsel in Politik und politischer Bildung? Wochenschau Verlag 2015, 272 S., 26,80 Euro, ISBN 978-3-89974833-8 

Information und Bestellung

16. September 2015

Publikation: Cheaponomics – Warum billig zu teuer ist

Kategorie: Eine Welt/ Globalisierung, Ökonomie/ Arbeit/ Beruf, Publikationen

»Billig« ist oft eine Illusion, denn hinter niedrigen Preise verstecken sich auch Kosten und Kausalitäten, die den Konsumenten beim Kauf häufig nicht bewusst sind. Anhand zahlreicher Beispiele von der Plastiktüte bis zur automobilen Gesellschaft erklärt der Autor, wie unser Billig-Konsum und sein zerstörerisches System am Leben erhalten wird, und er macht deutlich, dass höhere und gerechte Preise notwendig und möglich sind, ohne dass wir auf Wesentliches verzichten müssen.

Carolan, Michael: Cheaponomics. Warum billig zu teuer ist. München 2015, 304 S., 22,95 Euro, ISBN 978-3-86581-734-1

Information und Bestellung

16. September 2015

Veranstaltungshinweise

Zahlreiche Veranstaltungen sind im Veranstaltungskalender des Wegweisers Bürgergesellschaft zu finden. Besonders hinweisen möchten wir dieses Mal auf:

23. - 25.10.2015 in Tutzing: Kultur.Leben – Kulturpolitisches Forum Tutzing
Eine Tagung der Evangelischen Akademie Tutzing

24. - 25.10.2015 in Bremen: Interkulturelle Öffnung – eine Chance für mich und meinen Verein
Fortbildungsreihe der Freiwilligen-Agentur Bremen

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