Beispiele für Förderinitiativen

Global Compact Netzwerk

Deutsches Global Compact Netzwerk

Der Global Compact ist eine freiwillige Wirtschaftsinitiative der Vereinten Nationen. Im Mittelpunkt stehen zehn Prinzipien zu Menschenrechten, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung. Der Global Compact ruft weltweit Unternehmen dazu auf, sich zu diesen Prinzipien öffentlich zu bekennen und aktiv für ihre Umsetzung einzusetzen. Mit knapp 7000 teilnehmenden Unternehmen ist der Global Compact das weltweit größte Netzwerk für unternehmerische Verantwortung und Corporate Social Responsibility.

Als nationales Forum hat sich das Deutsche Global Compact Netzwerk (DGCN) gebildet. Koordiniert wird das DGCN durch die Gesellschaft für technische Zusammenarbeit.

CSR Germany & CSR Europe

Die vier Spitzenorganisationen der deutschen Wirtschaft, die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), der Deutsche Industrie- und Handleskammertag (DIHK) sowie der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) betreiben das Internetportal CSR Germany, um den Erfahrungsaustausch und den Aufbau von Netzwerken im Bereich CSR zu fördern.

Auf europäischer Ebene besteht mit CSR Europe ein Zusammenschluss von 70 multinationalen Konzernen und 37 nationalen CSR-Netzwerken und Partnerorganisationen. Ziel ist es, Unternehmen zu nachhaltiger Entwicklung unter Wahrung ihrer gesellschaftlichen Verantwortung zu verhelfen. Zu diesem Zweck arbeitet CSR Europe über die Grenzen Europas hinaus mit Akteuren aus aller Welt zusammen.

UPJ

UPJ

UPJ ist ein Netzwerk engagierter Unternehmen und gemeinnütziger Mittlerorganisationen. Ziel ist die Lösung gesellschaftlicher Probleme durch Projekte, die neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, gemeinnützigen Organisationen und öffentlichen Verwaltungen schaffen. Hierbei arbeiten Akteure aus Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen, bündeln ihre spezifischen Kompetenzen übernehmen neue Rollen, um Lösungswege zu entwickeln. Der gemeinnützige UPJ e.V. unterstützt diese Akteure durch Information und Beratung bei der Entwicklung und Umsetzung von Aktivitäten in den Bereichen Corporate Citizenship und Corporate Social Responsibility.

Civil Academy

Die »Civil Academy« ist ein Trainingsprogramm für junge Menschen (zwischen 18 und 27 Jahren) mit einer guten Projektidee für ein gesellschaftliches Engagement. Gemeinsam vom unternehmen BP und dem Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) gegründet, wird im Rahmen der Initiative die strategische Zusammenarbeit und der direkte Wissensaustausch zwischen Unternehmen und Zivilgesellschaft praktiziert. Jeder Partner bringt dabei seine spezifischen Kompetenzen ein: Sowohl Fachleute von BP als auch Expert/innen aus gemeinnützigen Organisationen unterrichten gemeinsam in der »Civil Academy«.

Ein Trainingsdurchgang der »Civil Academy« erstreckt sich über drei Wochenendseminare, in denen die Teilnehmer/innen ihre Idee kontinuierlich weiterentwickeln. Darüber hinaus werden ihnen Wissen und Instrumente in Projektmanagement, Kommunikation, Teamentwicklung, Kosten- und Finanzierungsplanung vermittelt.