Anerkennung, Vernetzung, Gelegenheiten

Lokale Anerkennungsformen

Ein »A – Z der Anerkennungskultur« bei CIVITAS listet vielfältige praktische Anregungen für konkrete Anerkennungsformen auf. Diese Anregungen verstehen sich als Beitrag für eine lokale Anerkennungskultur, die die Gesamtheit der einzelnen Instrumente und Maßnahmen sowie einer verbreiteten Haltung der Wertschätzung und Würdigung von Engagement umfasst.

In einigen Bundesländern geben Städte, Kreise und Gemeinden »Ehrenamtskarten«  aus. Voraussetzung für den Erhalt einer solchen Karte ist ein regelmäßiges, mehrstündiges bürgerschaftliches Engagement. Die KarteninhaberInnen erhalten mit der Karte Vergünstigungen in öffentlichen Einrichtungen und auf Angebote aus Kultur, Sport oder Wirtschaft. Die Ehrenamtskarten werden häufig Länderebene initiiert, die die Kommunen zur Beteiligung an diesem Programm motivieren und unterstützen.

Collage Ehrenamtskarten

Vernetzung

Wesentlich ist,dass an diesem Prozess Akteure aus sämtlichen Handlungsfeldern des örtlichen bürgerschaftlichen Engagements aktiv beteiligt werden. Auf diese Weise kann die Schaffung und Erweiterung einer engagementfördernden Infrastruktur zugleich zu verstärkter Vernetzung und Kooperation beitragen. So wird auch verhindert, dass sie, wie mancherorts geschehen, in der öffentlichen Wahrnehmung allein der Zuständigkeit des Ressort »Soziales« zugeordnet wird.

Weitere Informationen und Hinweise zu Möglichkeiten der Förderung bürgerschaftlichen Engagements durch die Kommunen sind auch bei den kommunalen Spitzenverbänden und dem Verband für Kommunales Management erhältlich.

Symbol: »Externer Link« (Pfeil, der aus einem Quadrat herauszeigt)

Weitere Informationen und Hinweise zu Möglichkeiten der Förderung bürgerschaftlichen Engagements durch die Kommunen sind auch bei den kommunalen Spitzenverbänden und dem Verband für Kommunales Management erhältlich.

Gelegenheitsstrukturen schaffen

»Eine gute Politik für das Bürgerengagement heißt: Strukturen stützen, in denen lokale und primäre Netzwerke wachsen können; also weder fertige Verbandsprogramme noch standardisierte Agenturen und Büros an die Stelle von gemeinsamen Zielvereinbarungen von Staat, Kommunen, Verbänden und Bürger setzen« (Konrad Hummel)

Förderung von Engagement heißt aber insbesondere auch, Gelegenheitsstrukturen für die Entwicklung von bürgerschaftlichemBewusstseinn und Selbstorganisation zu schaffen. Die Fragen »Tun wir genug, um bürgerschaftliches Engagement zu unterstützen?« und »Wie können wir Bürgerinnen und Bürgern mehr Verantwortung übertragen?« gehören nicht bloß in den Zuständigkeitsbereich einzelner Ressorts, sondern müssen zentrale Leitfragen in allen Aufgabenbereichen öffentlicher Verwaltungen, nicht nur auf der kommunalen Ebene werden.

Für die kommunalpolitische Arbeit wird in zwei Internetportalen Informationsmaterial, Linklisten und Fachwissen für die ehrenamtliche Arbeit angeboten:

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