Stiftung Wohlfahrtspflege NRW

Stiftung Wohlfahrtspflege NRW

Die Stiftung Wohlfahrtspflege des Landes Nordrhein-Westfalen wurde ins Leben gerufen in Verbindung mit der Zulassung öffentlicher Spielbanken in Nordrhein-Westfalen durch das Spielbankgesetz von 1974.

Was wird gefördert?

Gefördert werden Maßnahmen und Einrichtungen der Altenhilfe und Behindertenhilfe mit Zuschüssen. Der Zuschuss kann bis zu 50 % der förderungsfähigen Kosten betragen. Bislang hat die Stiftung rund 500 Millionen Euro ausgeschüttet, die rund 4.300 Vorhaben zugute gekommen sind. Beispiele für geförderte Maßnahmen sind Pflegeheimbauten, Außenwohngruppen für Behinderte, Personalkostenförderung als Anschubfinanzierung für ein Modellvorhaben und die Beschaffung von behindertengerechten Kraftfahrzeugen. Die Stiftung hat die Möglichkeit, auch schnell und unbürokratisch tätig zu werden wenn schnelle Hilfe gefragt ist.

Förderrichtlinien

Gefördert werden nur freigemeinnützige Träger, die der Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege des Landes NRW angeschlossen sind. Einrichtungen und Maßnahmen außerhalb des Landes NRW werden nur dann gefördert, wenn der Träger seinen Sitz im Land NRW hat und die Verwirklichung der Maßnahmen im erheblichen Stiftungsinteresse liegt. Kommunale und privat-gewerbliche Träger werden nicht bezuschusst.

Bei der Auswahl der zu fördernden Maßnahmen werden insbesondere berücksichtigt:

  • Einrichtungen und Maßnahmen, für die eine Förderung ausöffentlichen Mitteln nicht möglich ist,
  • Einrichtungen, die keine oder nur geringfügige Leistungsentgelte(Pflegesätze) zur Deckung der Betriebskosten erhalten,
  • besondere Teile oder Bereiche von Einrichtungen, die ausfachlichen Gründen erwünscht sind, aber (noch) nicht zurRegelausstattung derartiger Einrichtungen gehören.

Eine Antragstellung ist jederzeit möglich. Zur Antragstellung existiert ein Antragsformular der Stiftung Wohlfahrtspflege. Träger, die nicht selbst ein Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege sind, reichen ihre Anträge über ihren Spitzenverband ein. Der Spitzenverband nimmt zu dem Antrag Stellung.

Vor der Antragstellung sollte Kontakt mit der Stiftung aufgenommen und die Richtlinien für die Verwendung der Mittel angefordert werden.

Symbol: »Adresse« (ein Stift zeigt auf das Adressfeld eines Briefes)

Stiftung Wohlfahrtspflege NRW
Horionplatz 1
40213 Düsseldorf
Telefon (02 11) 86 18-50
Telefax (02 11) 86 18-31 59
E-Mail: info(at)sw.nrw.de