Stiftung Deutsche Jugendmarke

Die Stiftung Deutsche Jugendmarke e.V. ist ein selbständiger, rechtsfähiger Verein unter dem Vorsitz des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der den Zuschlag der Erlöse aus dem Verkauf der jährlich herausgegebenen Sonderpostwertzeichen »Für die Jugend« verwaltet und damit Projekte der Jugendhilfe fördert.

Die Stiftung Deutsche Jugendmarke, 1965 gegründet, unterstützt mit bis zu knapp 1 Mio. EUR jährlich.

Insgesamt erhielten mehr als 1.500 Institutionen, Verbände und Vereine einen Zuschuss. Gefördert wurden bisher:

  • Zentrale Aus- und Fortbildungsstätten für hauptamtliche und ehrenamtliche Mitarbeiter in der Jugendhilfe,
  • zentrale oder überregionale Jugendbegegnungs- und Jugendbildungsstätten, Jugendgästehäuser, Jugendhöfe, Wohnheime für Jugendliche und Kinder, Kinderdörfer, heilpädagogische Heime und Einrichtungen für behinderte und benachteiligte Kinder und Jugendliche sowie
  • weitere Modelle und beispielhafte Maßnahmen der Jugendhilfe.

Was wird gefördert?

Die Stiftung realisiert Projektförderungen aber auch Investitionsmaßnahmen. Förderungsbereiche sind: Projekte, Programme, Experimente, wissenschaftliche Praxisforschung und Baumaßnahmen. Inhaltlich werden folgende Arten von Jugendhilfemaßnahmen gefördert: allgemeine Jugendförderung, politische und kulturelle Jugendbildung, Jugendberufshilfe, Erziehungshilfe, Förderung benachteiligter Gruppen von Jugendlichen, Jugendforschung und Entwicklung spezifischer Hilfsprogramme für Jugendliche in besonderen Problemlagen. Zuwendungsempfänger können freie und öffentliche Träger der Jugendhilfe, vorrangig jedoch freie Träger, sein.

Förderrichtlinien

Allgemeine Grundsätze der Förderung:

  • Überregionale Bedeutung der Projekte durch Modellhaftigkeit oder länderübergreifenden Einzugsbereich
  • Fachlich einwandfreie Konzeption unter Berücksichtigung wissenschaftlicher und praktischer Erkenntnisse
  • Vorhandensein angemessener Eigenleistungen. Eine Vollfinanzierung ist nicht möglich.
  • Zuwendungen werden in der Regel als Fehlbedarfsfinanzierung gegeben. Eine angemessene Finanzierungsbeteiligung des jeweiligen Bundeslandes oder anderer öffentlicher und privater Stellen ist anzustreben.
  • In dem Antrag sollte dargelegt werden, dass eine eventuelle Folgefinanzierung auch ohne weitere Zuschüsse der Stiftung als gesichert betrachtet werden kann.

Die Höhe der Zuschüsse richtet sich nach den Projektkosten und ist in der Regel auf zwei Jahre begrenzt. Die Anträge zur Förderung sind unter Verwendung der von der Stiftung herausgegebenen Antragsvordrucke zu stellen.

Symbol: »Adresse« (ein Stift zeigt auf das Adressfeld eines Briefes)

Stiftung Deutsche Jugendmarke e.V.
Rochusstr. 8-10
53123 Bonn
Telefon (02 28) 9 59 58 - 0
Telefax (02 28) 9 59 58 - 20
E-Mail: info@jugendmarke.de