Sparkassenstiftungen

Die Sparkassen sind Anstalten des öffentlichen Rechts und ursprünglich einmal gegründet worden als Alternative zu den Großbanken, d.h. als die Kassen der Kleinen. Heute unterliegen sie deshalb auch anders als die privatwirtschaftlichen Kreditinstitute gesetzlichen und satzungsrechtlichen Beschränkungen, die dazu führen, dass sie einen Teil des erwirtschafteten Gewinnes gemeinnützigen Zwecken zuführen. Die Stiftungen gehören für die Sparkassen ebenso wie Spenden, Sponsoringaktivitäten, lokale Kooperation etwa bei Veranstaltungen zum Feld der ständig steigenden Anstrengungen im Bereich des gesellschaftlichen Engagements. Besonderes Merkmal der Sparkassenstiftungen ist, dass sie sich ausschließlich regional betätigen, d.h. nur Antragsteller aus dem Aktionsbereich der jeweiligen Sparkasse zur Förderung zugelassen werden.

Die Stiftungszwecke der Sparkassenstiftungen sind vielfältig. So bestehen Stiftungen, die sich ausschließlich einem Förderbereich widmen, wie z.B. Kunst und Kultur, Sport, Soziales, Natur- und Umweltschutz, Heimatpflege oder der Pflege von Naturdenkmälern, Einige Sparkassenstiftungen verfolgen aber auch mehrere Zwecke. Auch Landesbanken/Girozentralen und Regionalverbände der Sparkassen haben Stiftungen gegründet. Insgesamt haben die Sparkassen und die regionalen Sparkassen- und Giroverbände bundesweit knapp 740 Stiftungen errichtet.

Was wird gefördert?

Gefördert werden vorrangig regionale Projekte in den Bereichen Kultur, Soziales, Sport, Wissenschaft und Umwelt.

Förderrichtlinien

Aufgrund der regionalen Struktur der Förderung können keine allgemeinen Förderrichtlinien genannt werden. Auf der Website der Sparkassenstiftungen können einzelne Stiftung durch eine Suchfunktion aufgefunden werden.

Symbol: »Adresse« (ein Stift zeigt auf das Adressfeld eines Briefes)

Deutscher Sparkassen- und Giroverband e. V.
Abteilung Gesellschaftliches Engagement
und Veranstaltungsmanagement
Charlottenstraße 47
10117 Berlin