Allianz Umweltstiftung

Allianz Umweltstiftung

Aus Anlass ihres hundertjährigen Jubiläums hat die Allianz-Versicherungsgruppe im Jahre 1990 eine Stiftung bürgerlichen Rechts eingerichtet. Mit einem von den Allianz-Gesellschaften aufgebrachten Grundstockkapital von 100 Millionen DM (heute: 50 Millionen Euro) gehört die Allianz Umweltstiftung zu den größten Einrichtungen Deutschlands, die von Unternehmen als Zeichen ihrer gesellschaftlichen und ökologischen Verantwortung gegründet wurden.

Kern der Stiftungsarbeit ist, innovative Projekte zur nachhaltigen Nutzung gezielt zu fördern und ein zeitgemäßes Umweltverständnis zu vermitteln. »Mitwirken an einem lebenswerten Dasein in einer sicheren Zukunft.« Diese Maxime für Schutz, Pflege und Entwicklung von Natur und Umwelt hat die Allianz Umweltstiftung in ihrer Satzung verankert.

Die Beiträge zur Zukunftssicherung durch Umweltverbesserungen werden nicht nur durch unverbindliches Umweltsponsoring geleistet. Vielmehr engagiert sich die Allianz Umweltstiftung für nachhaltig wirksame Maßnahmen mit Modellcharakter: für Projekte mit innovativen Ideen, die zum Nachdenken, vor allem aber zur Nachahmung und Weiterentwicklung anregen sollen.

Was wird gefördert?

  • Projekte, die nicht allein die Natur bzw. die Umwelt im Blick haben, sondern den Menschen und seine Bedürfnissen miteinbeziehen,
  • Projekte, die auf eine nachhaltige Verbesserung der Umwelt abzielen,
  • Projekte, die Umweltaspekte mit sozialen, kulturellen und bildungsbezogenen Anliegen verknüpfen,
  • Projekte, die als Modellprojekt einen Impuls geben und dadurch andere Institutionen zur Fortsetzung oder Nachahmung anregen,
  • Projekte, die Forschung in praktisches Handeln umsetzen und so den Natur- und Umweltschutz weiterentwickeln.

Was wird nicht gefördert?

  • Studien-, Diplom- und Doktorarbeiten
  • Publikationen
  • Veranstaltungen (Workshops, Symposien, Tagungen)
  • die Erstellung von Konzepten und Planungen
  • Imagekampagnen, Werbung und Öffentlichkeitsarbeit
  • Zuschüsse zu Reise-, Sach-, Betriebs- und Personalkosten, auch pauschale Zuwendungen an Dritte

Förderrichtlinie

Förderschwerpunkte:

  • Umwelt- und Klimaschutz
  • Leben in der Stadt
  • Biodiversität
  • Nachhaltige Regionalentwicklung
  • Umweltkommunikation

Neben den Projekten in diesen Förderereichen runden das Symposium  »Benediktbeurer Gespräche der Allianz Umweltstiftung« sowie die Aktion Blauer Adler - ein Programm zur Förderung von Kleinprojekten - die Aktivitäten der Allianz Umweltstiftung ab. Dabei sind die auf kommunaler Ebene angesiedelten Allianz-Vertretungen die Ansprechpartner für Initiierung und Förderung privater Umweltinitiativen. Die Allianz-Mitarbeiter sind aufgefordert, lokale Umweltaktionen zu initiieren und sich daran mit einem Kostendrittel zu beteiligen. Zwei Drittel der Kosten von meist Euro 2.250,–, dem Richtwert je Aktion, zahlt die Umweltstiftung.

Seit Beginn der Aktion sind an die 4000 Projekte realisiert worden, meist so genannte Normaktionen. Das sind Projekte, die von der Allianz Umweltstiftung definiert werden, und etwa 60 unterschiedliche Aktivitäten möglich machen.

Symbol: »Beispiel« (Hand mit ausgestrecktem Zeigefinger)
  • Einrichten eines ökologischen Schulhofes oder Kindergartens
  • Förderung des Umweltbewusstseins an Schulen, etwa durch Projektwochen
  • Schutz- und Pflegeaktionen für Wald und Gewässer
  • Bäume pflanzen und pflegen
  • Schutz und Erhaltung der Lebensräume von Pflanzen und Tieren, etwa durch das Anlegen von Obst- und Wildblumenwiesen oder mit dem Aufstellen von Nisthilfen
Symbol: »Adresse« (ein Stift zeigt auf das Adressfeld eines Briefes)

Allianz Umweltstiftung
Pariser Platz 6
10117 Berlin
Telefon: 030 / 20 67 15 95 – 50
Telefax: 030 / 20 67 15 95 – 60
E-mail: info@allianz-umweltstiftung.de