Gesundheit, Lebenshilfe und Sterbebegleitung

Deutsche AIDS-Stiftung

Die Deutsche AIDS-Stiftung hilft HIV-positiven und an AIDS erkrankten Menschen in materiellen Notlagen. Daneben unterstützt sie Projekte von Selbsthilfe-Initiativen und AIDS-Hilfe-Organisationen. Die Stiftung setzt sich für die sozialen Interessen Betroffener ein. Sie engagiert sich für die Integration und gegen die Diskriminierung von Menschen mit HIV und AIDS. Die Stiftung leistet direkte soziale Hilfe für Menschen mit HIV und AIDS (Unterstützung durch finanzielle Einzelfallhilfe). Hilfen werden bewilligt, wenn die Betroffenen auf Grund ihrer Infektion oder Erkrankung in finanzielle Not geraten oder juristischen Beistand benötigen. Die Stiftung arbeitet eng mit regionalen AIDS-Hilfen, Beratungsstellen, Gesundheitsämtern und kirchlichen Einrichtungen zusammen. Sie unterstützt Projekte von Selbsthilfegruppen und AIDS-Hilfe-Organisationen, die die Lebensqualität der Betroffenen erhöhen und tritt gegen die Diskriminierung Betroffener und für ihre Integration ein. Sie informiert insbesondere über die soziale Situation von Menschen mit HIV und AIDS. Diese Information verbindet sie mit einem Aufruf zur Solidarität. Außerdem werden die AIDS-Forschung und sozialwissenschaftliche Studien zum Thema AIDS unterstützt.

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Deutsche AIDS-Stiftung
Markt 26
53111 Bonn
Telefon (02 28) 6 04 69-0
Telefax (02 28) 6 04 69-99

Deutsche Hospiz Stiftung

Die Stiftung ist eine Patientenschutzorganisation für schwerstkranke und sterbende Menschen. Unter anderem bietet sie am bundesweit einzigen Schmerz- und Hospiztelefon Hilfe an, wenn es um die Durchsetzung der Rechte und Interessen Betroffener oder ihrer Angehörigen geht. Außerdem leistet sie umfassende Unterstützung bei der Abfassung einer Patientenverfügung. Die finanzielle Förderung von Hospizarbeit besteht aus der Übernahme von Kosten für Supervision. Darüber hinaus führt die Stiftung Organisationsberatungen für Hospizdienste durch.

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Deutsche Hospiz Stiftung
Europaplatz 7
44269 Dortmund
Telefon (0231) 73 80 73-0
Telefax (0231) 73 80 73-1

Marianne von Weizsäcker Fonds

Ziel der »Stiftung Integrationshilfe für ehemalige Drogenabhängige e.V.« ist es, die soziale und berufliche Integration ehemals Abhängiger nach erfolgreicher Therapie durch gezielte Hilfen zu erleichtern. Schwerpunkte der Hilfen sind die Unterstützung bei der Entschuldung sowie bei der beruflichen Wiedereingliederung. Durch die enge Kooperation mit den jeweiligen Beratungsstellen ist die Unterstützung eingebunden in eine ganzheitliche Lebensberatung nach dem Prinzip »Hilfe zur Selbsthilfe«. Die Stiftung leistet auf Wunsch konkrete Hilfe bei schwierigen Verhandlungen mit Gläubigern. Sie steht während des gesamten Prozesses der Schuldenregulierung den MitarbeiterInnen der Beratungsstellen als Ansprechpartner zur Verfügung. Neben der direkten Hilfe im Einzelfall bietet die Stiftung Informations- und Fortbildungsveranstaltungen und bemüht sich um die Vernetzung der Hilfeeinrichtungen.

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Marianne von Weizsäcker Fonds
Stiftung Integrationshilfe für ehemalige Drogenabhängige e.V.
Grünstr. 99
59063 Hamm
Telefon (0 23 81) 2 10 06
Telefax (0 23 81) 2 10 08

Medusana Stiftung gGmbH

Die Medusana Stiftung ist eine gemeinnützige Gesellschaft für Gesundheitsförderung. Die Basisarbeit wird aus eigenen Mitteln finanziert und für die Projektarbeit werden Drittmittel eingeworben. Sie versteht sich als »Anstifterin« von Projekten mit dem Schwerpunkt Gesundheitsförderung für Kinder, Jugendliche und Frauen. medusana arbeitet interdisziplinär, interkulturell und konsequent geschlechterorientiert. Sie kooperiert grundsätzlich mit anderen Anbietern von Gesundheitsförderung, sowie mit Kommunen. Als regionale Koordinierungsstelle »Gesundheit in der Schule« entwickelt und betreut sie Schulprojekte zur Gesundheitsförderung.

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Medusana Stiftung gGmbH
Hindenburgstr. 1a
32257 Bünde
Telefon (0 52 23) 18 83 20
Telefax (0 52 23) 1 70 46

Paul und Charlotte Kniese-Stiftung

Hauptanliegen dieser Stiftung ist die Unterstützung der Blindenfürsorge und der Förderung der Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Augenheilkunde. Neben der Unterstützung Einzelner werden auch Initiativgruppen und Vereine gefördert.

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Paul und Charlotte Kniese-Stiftung
Hardenbergplatz 2
10623 Berlin
Telefon (030) 7 95 92 30
Telefax (030) 9 796 86 00

STIFTUNG SYNANON

Die Stiftung bietet ihre Förderung für folgende Bereiche an:

  • Selbsthilfeeinrichtungen, deren Ziel es ist, Süchtigen und Suchtgefährdeten ein Leben ohne Drogen zu lehren;
  • Ausbildung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die in einer Synanon-Gemeinschaft leben;
  • Gründung von Einrichtungen der Jugendhilfe (z.B. Wohngemeinschaften, Tagesbetreuung);
  • Unterstützung von Personen, die langjährig in Selbsthilfeeinrichtungen für Süchtige gelebt haben oder dort noch leben und mitarbeiten, durch regelmäßige Zuwendungen oder durch die Übernahme von Beitragszahlungen für Versicherungen (z.B. Altersvorsorge);
  • Beratung von Suchtmittelabhängigen;
  • Kooperation mit staatlichen Einrichtungen und privaten Personen, die sich für eine suchtmittelfreie Lebensweise einsetzen.
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STIFTUNG SYNANON
Bernburger Str. 10
10963 Berlin
Telefon (0 30) 5 50 00-0
Telefax (0 30) 5 50 00-22 0

Theodor Springmann Stiftung

Die Theodor Springmann Stiftung betreut eine Datenbank mit umfangreichen Informationen, die zur Verbesserung der Lebenssituation und der Pflege sterbender und schwer erkrankter Menschen und ihrer Angehörigen beitragen können. Die Patienteninformationsstelle zu den Themen Schmerztherapie, Sterben, Trauer und Patientenschutz ermöglicht erkrankten Menschen und beruflichen Helfern, sich umfassend zu informieren.

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Theodor Springmann Stiftung
Patienteninformationsstelle
Reuchlinstraße 10-11
10553 Berlin
Telefon (0 30) 44 02 40 79

Dr. Viktor Frhr. von Fuchs-Stiftung

Diese Stiftung fördert Maßnahmen, die der Verbreitung und Verwirklichung integrativer Lebensmöglichkeiten dienen, und zwar gleichermaßen für behinderte und nichtbehinderte Kinder und Jugendliche in den Bereichen Familie, Kindergarten, Schule, Berufsausbildung und Berufsausübung. Anträge können formlos in schriftlicher Form gestellt werden. Innerhalb des Antrags sollte die Wichtigkeit der Integration von behinderten Kinder und Jugendlichen betont werden. Es empfiehlt sich, die Förderrichtlinien bei einer Antragstellung hinzuzuziehen.

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Dr. Viktor Frhr. von Fuchs-Stiftung
Ernst-Grein-Str. 14a,
A-5026 Salzburg
Telefon (00 43 - 6 62) 64 85 12