Bürgerbeteiligung in der Praxis: Methoden und Verfahren von A-Z

Open Space

Open Space ist Organisation von Rau m und Zeit für die Anliegen der Menschen, die in einem »offenen Raum« zusammenkommen, um ein ihnen wichtiges Thema selbstorganisiert und selbstverantwortet zu bearbeiten. Ziel ist es, einen Raum zu schaffen, der es den Teilnehmer/innen ermöglicht, ihre Anliegen mit anderen Interessierten zu bearbeiten. Es wird (fast) nichts vorgegeben. Open-Space vertraut auf die Eigenverantwortung der Beteiligten.

Ablaufdiagramm

Vorbereitung

Die Themenstellung wird in einer Spurgruppe, in der alle Interessensgruppen vertreten sind, erarbeitet.

Einladung

Die Teilnehmer/innen werden wenige Wochen vor der Konferenz eingeladen.

Beginn der Veranstaltung

Der Ablauf, das Thema und die Prinzipien des Open Space werden erläutert.

Die Teilnehmer/innen notieren ihre Anliegen auf Themenzetteln und stellen diese vor.

Die Agenda des Open Space entsteht.

Anliegengruppen

Die Arbeit an den Themen der Teilnehmenden erfolgt in »Anliegengruppen.«

Es gibt es keine Vorgaben, nur wenige Regeln. Selbstorganisation ist das Prinzip.

Handlungsplanung

Alle Anliegengruppen erstellen einen Bericht, ein Ergebnisprotokoll.

Diese werden allen Teilnehmenden zugänglich gemacht. In der Handlungsplanung finden sich Menschen, die an einem Thema ihrer Wahl weiterarbeiten möchten, zu ersten Absprachen und Vereinbarungen.

Abschluss

Persönliche Eindrücke und Resümees werden geteilt.

Ausführliche Beschreibung Praxisbeispiel werkSTADT Heidenheim Praxisbeispiel Open Space Leoben
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