Glossar

Lokale Agenda 21
Der Begriff »Lokale Agenda 21« verweist auf ein Handlungsprogramm, das Kommunen in Richtung Nachhaltigkeit bzw. Zukunftsfähigkeit entwickeln soll.

»Global denken, lokal handeln!«: Mit diesem Leitsatz der Umweltbewegung lässt sich die Kernidee der Lokalen Agenda 21 zusammenfassen. Die Entwicklung der Kommunen soll in Zusammenarbeit mit der Bürgerschaft, zivilgesellschaftlichen Organisationen und der privaten Wirtschaft geschehen. Eine Lokale Agenda 21 umfasst somit strategische Elemente, die zur Förderung von Bürgerengagement erörtert und praktiziert werden: z.B. die sektorübergreifende (trisektorale) Kooperation von heterogenen Akteuren (aus Staat, Wirtschaft und Bürgergesellschaft) zur Verbesserung der Rahmenbedingungen in sozialen, ökonomischen und ökologischen Handlungsfeldern. Vorbild für dieses kommunale Handlungsprogramm ist ein 1992 von den damaligen Mitgliedern der UNO verabschiedetes globales Programm, die sog. Agenda 21. Dieses Programm enthält Maßnahmen in zahlreichen Politikfeldern, um die Lebens- und Wirtschaftsweise der menschlichen Spezies zukunftsfähig zu gestalten. Die Agenda 21 spricht außer den internationalen Institutionen und den Nationalregierungen alle politischen Ebenen an.

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