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Forschungskontext 2 (2)

Die Arbeitsweise des Forschungsteams  

Informationsmanagement

Als ausgesprochen hilfreich und effizient für den projektinternen Austausch erwies sich die Einrichtung eines gemeinsamen internetbasierten und passwortgeschützten virtuellen Büros. So hatten alle Mitarbeitenden umgehend Zugang zu sämtlichen projektrelevanten Informationen, Interviewaufnahmen, Daten, Texten et cetera.

Ab April 2006 wurde zusätzlich ein öffentlich zugänglicher Bereich unter der Internetadresse www.fai-bene.net eröffnet, um über unsere aktuellen Schritte zu informieren, und um über erste Erkenntnisse in einen direkten Austausch mit Interessierten treten zu können. Zudem verfassten wir monatlich einen elektronischen fai-bene-newsletter, um regelmäßig rund 50 Personen zu informieren, mit denen wir organisatorisch, fachlich und wissenschaftlich kooperierten. Auf diesem Weg erhielten wir immer wieder hilfreiche Hinweise und Kommentare, für die wir herzlich danken.

Feldzugang und Datenerhebung

Durch die intensive und engagierte Unterstützung aus dem Jugendamt Neukölln konnten wir bereits im Dezember 2005 bei einem Treffen mit den Leitungsspitzen den Feldzugang vorbereiten. Schon nach wenigen Tagen erhielten wir eine Liste mit ca. 45 Personen, die aus Sicht des Jugendamtes relevant sein konnten, weil sie an Projekten beteiligt sind, in denen der Zugang zu Migrantenfamilien gelingt. Von diesen Projekten ausgehend erhielten wir Hinweise auf andere Projekte, die weitere Arbeitsbereiche und inhaltliche Schwerpunkte abdecken.

Insgesamt konnten wir 36 Experteninterviews mit Praktiker(inne)n und mit konzeptionell verantwortlichen Mitarbeitenden bei kommunalen und freien Trägern führen. Dazu kamen 10 Gespräche mit Nutzerinnen sowie 8 Teilnehmende Beobachtungen in diversen Projekten, die zwischen 4 Stunden und 3,5 Wochen dauerten.23

Die Zwischenergebnisse aus den Interviews und Beobachtungen wurden bereits während der noch laufenden Untersuchung mit Akteuren aus der Praxis kritisch diskutiert. Dazu haben wir insgesamt 7 Fachgespräche bzw. Gruppendiskussionen mit Professionellen aus unterschiedlichen Handlungsfeldern geführt. So konnten wir die bereits herausgearbeiteten Thesen laufend erweitern, ergänzen und kritisch überprüfen. Diese zeitnahe Rückkoppelung ermöglichte es, die Analysen fortwährend zu konkretisieren und zu verdichten.

Unterstützung, für die wir danken

Die Forschung inklusive der Erstellung dieser Praxishilfe in so kurzer Zeit zu realisieren, wäre ohne die großartige Unterstützung der Förderer und Praxispartner nicht gelungen. Neben den namentlich genannten Praxisbeispielen haben wir eine Vielzahl weiterer Projekte kennen gelernt, die hervorragende Arbeit leisten. Daher danken wir allen Kollegen und Kolleginnen aus Neukölln, die uns bereitwillig den Zugang zu ihrer Praxis ermöglicht haben. Ihre Offenheit und ihr Engagement haben maßgeblich zu den hier präsentierten Erkenntnissen beigetragen. Ebenso großer Dank gilt allen Familien, die es uns einen intensiven Einblick in ihre Perspektive ermöglicht haben. Ein weiterer Dank gilt der überaus unkomplizierten und kooperativen Unterstützung im Bezirksamt Neukölln, insbesondere durch das Jugendamt und die Leitungsebenen. Darüber hinaus danken wir all denen, die uns in Fachdiskussionen während des Entstehens der Praxishilfe ausgesprochen hilfreiche Rückmeldungen und Anregungen gegeben haben. Nicht unerwähnt bleiben darf hierbei das Sozialpädagogische Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg, das den geplanten Transfer der Erkenntnisse dieser Praxisforschung in die Weiterbildung jetzt schon durch anregende Fachgespräche vorbereitet hat.

Schließlich sei den Verantwortlichen in der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung gedankt, die dieses Projekt nicht nur finanziell sondern ebenso durch einen regen fachlichen Austausch gefördert haben. Hier seien namentlich Angelika Schöttler und Axel Stähr genannt, die das Projekt zur Einführung der Sozialraumorientierung in Berlin (Projekt SRO) leiten sowie Volker Brünjes, Leiter der Geschäftsstelle des Projektes SRO, der unser Forschungsprojekt sehr kooperativ begleitet hat.

23Die Interviewleitfäden und methodische Hinweise zur Auswertung finden sich in der ursprünglichen Fassung im Netz

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