Beispiele gelingender Praxis
Sieben Projekte aus unterschiedlichen Handlungsfeldern werden hier als Beispiele gelingender Praxis portraitiert. Damit werden plastische Einblicke in die konkrete Praxis gegeben und lässt sich nachvollziehen, wie die verschiedenen Faktoren einander ergänzen und zusammen einen auf das jeweilige Projekt abgestimmten Dreiklang von Haltung, Methode und Struktur erzeugen.
Zusätzlich zu den Projektdarstellungen fokussieren die beiden Exkurse die Perspektive der Nutzerinnen.
Der Mutter-Kind-Treff Shehrazad öffnete als Jugendhilfeprojekt im März 2005 in einem Eckladen der Roseggerstraße im Norden von Neukölln seine Türen. Der Eröffnung gingen zwei Jahre Konzeptionierung und Vorbereitung durch das zuständige Regionalteam voraus. Hier wurde das Projekt in enger Zusammenarbeit aller ehemaligen Fachbereiche des Jugendamtes speziell für die Bedürfnisse des Sozialraumes entwickelt
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Bereits der Name des Projektes gibt Aufschluss darüber, welcher Kerngedanke dahinter steht. Dem Sprachverständnis nach kann eine »Stadtteilmutter« eine Mutter aus dem Stadtteil sein oder eine Mutter für den Stadtteil. Auf das Projekt »Stadtteilmütter« trifft beides zu. Hier werden Mütter aus dem Stadtteil qualifiziert, um Familien im Stadtteil zu unterstützen.
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Im Lauf unserer Studie über erfolgreiche Arbeit mit Migrantenfamilien in diversen Projekten in Neukölln stießen wir in erster Linie auf Nutzerinnen, denen eines gemeinsam ist: Sie haben ihre Kindheit und Jugend in einem anderen Land verbracht und sind erst vor Kurzem aufgrund einer Heirat nach Deutschland gekommen.
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Die Lipschitz Kids und Groopies sind Kooperationsprojekte freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe mit dem Jugendamt. Das Leitziel liegt darin, Kontakt zu Familien aufzubauen, die bisher nicht vom Jugendamt oder anderen familienunterstützenden Angeboten erreicht werden.
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Im Norden Neuköllns finden seit 2004 Elterninformationsabende statt. Federführend ist die »Initiative für ein noch besseres Neukölln«, ein bürgerschaftlicher Zusammenschluss von ehrenamtlichen Mitgliedern mit zumeist türkischem und arabischem Migrationsintergrund. Diese Initiative setzte sich zum Ziel, Eltern und Familien mit türkischem und arabischem Migrationshintergrund in schulischen, erzieherischen, familiären und sozialen Belangen zu unterstützen.
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»Wir haben sehr engagierte Eltern, egal aus welcher Nation sie kommen und das spricht sich hier rum.« Das Engagement der Eltern lässt sich unter anderem auf die Vertrauensbasis zu den Erzieherinnen zurückführen. Dazu kommt, dass sie aus sich heraus zumeist sehr offen und neugierig sind und »meist schon in der zweiten oder dritten Generation hier leben.«
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Die Rixdorfer Grundschule setzt auf ein mehrdimensional wirkendes Konzept. Integration ist hierbei ein zentrales Schlüsselwort. »Wenn man Integration will, dann muss man von beiden Seiten kommen, das ist keine Einbahnstraße. Und wenn Sie sich die deutsche Geschichte angucken, sind immer irgendwelche Völkergruppen integriert worden.«
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Hier wird eine Zusammenstellung von Zitaten aus Gesprächen mit Nutzerinnen präsentiert – ohne sie zu kommentieren oder zu interpretieren. Die Reihenfolge folgt dem Aufbau der Synopse zu den Faktoren des Gelingens.
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