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Eine Veröffentlichung planen

Viele Initiativen veröffentlichen etwas. Dabei geht es eher selten um Bücher, sondern um Flyer, Ankündigungen, Plakate usw. So großartig unterscheidet sich die Planung so einer Veröffentlichung nicht von der Veranstaltungsplanung. Am wichtigsten ist hier wie dort der Arbeits? und Zeitplan.

Wie bei allen Projekten ist es auch hier klug, den Arbeitsplan mit dem Ziel zu beginnen: Wann soll der Text, Flyer, die Einladung oder was auch immer erscheinen?

Wichtig ist dabei auch die Überlegung, wie lange der Text »haltbar« sein soll: Je mehr aktuelle Daten er enthält, desto schneller ist er veraltet.

Wie bei der Arbeitsplanung überhaupt ist auch bei der Redaktionsarbeit die Aufgabenverteilung wichtig. Dass sich möglichst jemand um Werbung auf bzw. in Eurer Veröffentlichung und um die Finanzen kümmern sollte, ist offensichtlich. Auch ein Koordinator ist bei größeren Publikationen sinnvoll.

Bei Schüler- oder Jugendzeitungen solltet ihr darauf verzichten, wichtig klingende Titel wie »Chefredakteur« zu vergeben, genauso gut könnte man dem Betreffenden ein Schild umhängen, auf dem »Egotrip« steht. Selbst da, wo Aufgaben verteilt werden, solltet darauf geachtet werden, dass allen die nötigen Informationen und Grundkenntnisse vermittelt werden. Dazu gehört auch, dass ankommende Post, entsprechende Ordner usw. nicht bei irgendwem zuhause weggeschlossen sind, sondern allen zugänglich. Abgesehen von allen politischen Gründen, die für so eine Umgangsweise sprechen, könnt ihr so für den Fall vorbeugen, dass z.B. mal jemand krank wird: Unersetzbarkeit ist ein Fehler!

Ohne Computerkenntnisse ist es kaum noch möglich, Flyer oder Plakate zu veröffentlichen, die nicht weit unter normalem Niveau sind. Nun ist es zwar unwahrscheinlich, dass sich alle in einer Initiative für Textverarbeitungs? oder Layoutprogramme interessieren. Doch auch so was solltet ihr nicht bloß einem oder zwei Spezialisten überlassen. Dateiformate und äußere Rahmen für abzuliefernde Texte, Comics o.ä., also Umfang, Seitengliederung usw. sollte rechtzeitig abgesprochen werden – und zur Not Leute fürs Abtippen oder Scannen einplanen.

tipp

Eine Hilfe für Recherche jeglicher Art, ob für eine Zeitung, ein Flugblatt oder eine Broschüre, kann ein Jugendpresseausweis sein. Den bekommt man recht unbürokratisch gegen eine kleine Gebühr bei den Landesverbänden der

Deutschen Jugendpresse e.V. (DJP)
Perleberger Str. 31
D-10559 Berlin

www.jugendpresse.de

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