zur Sucheingabe
Zur Hauptnavigation
Zur Unternavigation
Direkt zum Inhalt

Auftreten mit Konzept 1 (2)

Damit Öffentlichkeitsarbeit wirksam ist, muss sie geplant sein. Dazu gehört auch, alles, was nach außen gegeben wird, darauf abzuklopfen, welche Botschaften es enthält: Wie wirkt das Material auf die Empfänger? Dabei ist es sinnvoll, längerfristig zu arbeiten.

An erster Stelle kommt der Inhalt. Und wenn der niemanden interessiert, dann liegt es selten nur am Design. Nur sollte ein guter Inhalt halt auch möglichst gut rübergebracht werden. Und dazu gehört auch, dass die Leute die Initiative, den Verein wiedererkennen. Am besten ist es, wenn jeder schon aus fünf Metern Entfernung jedem Flyer der Initiative ansieht: ach, von denen ist das. Und genauso jedem Plakat, dem Infotisch usw. In der Fachsprache wird dies »Corporate Design« genannt: Ein einheitliches Erscheinungsbild der Organisation, das sich mit gleichen Farben, Symbolen und Schriftarten durch die gesamte Außendarstellung zieht. Das schafft einen Wiedererkennungseffekt, der gerade bei Initiativen wichtig ist. Denn im Ernst: Häufig geht man doch davon aus, dass so eine kleine Gruppe eine Eintagsfliege ist, bei der sich Engagement überhaupt nicht lohnt, wenn man mit den Leuten nicht schon befreundet ist. Mit einem einheitlichen, langfristigen Erscheinungsbild kann man signalisieren: Vieles ändert sich, uns gibt es weiter! Dass Langfristigkeit dabei kein Selbstzweck ist, dürfte klar sein: Wenn jeder die Initiative an der Bleiwüste in 9?Punktschrift erkennt und sofort das Weite sucht, wäre ein Designwechsel wohl die bessere Alternative.

Öffentlichkeitsarbeit muss genauso geplant werden wie der Rest eines Projektes. Gerade in diesem Bereich ergibt sich nichts von selbst. Wenn ihr klargezogen habt, wem ihr welche Botschaft vermitteln wollt, braucht ihr wie bei jedem anderen Projektteil auch einen Zeitplan und eine genaue Verantwortlichkeit.

Wenn es um das Auslegen von Flyern oder das Aufhängen von Plakaten geht, bedeutet »planen« , eine genaue Liste zu erstellen, in welchen Straßen, Clubs und Cafes wer wann was verteilen soll – einen Verteilplan. Einfach darauf zu vertrauen, dass alle irgendwas mitnehmen auf den Nachhauseweg, geht eigentlich immer schief.

tipp

Den Verteilplan gleich langfristig anlegen – jeder verteilt jedes Mal an den gleichen Orten. Dann gewöhnt man sich irgendwann dran und vergisst es nicht mehr.

weiter Link
Spalte ausblenden | einblenden


Stiftung Mitarbeit
Ein Projekt der


Hauptnavigation: