Wahrnehmung von Wirklichkeit 2 (4)

Die zweite Schlussfolgerung kann also nur heißen, vorsichtiger und zurückhaltender zu sein im Vertrauen auf das, was wir mit unseren Sinnen wahrnehmen (oder nicht wahrnehmen) und was wir für Schlussfolgerungen daraus ziehen. Die Grenzen der sinnlichen Wahrnehmung von Wirklichkeit müssen erkannt werden, sonst kommt es zu fatalen Fehleinschätzungen.
Beschränken wir die Anerkennung von Wirklichkeit nur auf die beweisbaren, exakten Naturwissenschaften (Zählen, Messen, Wiegen) oder hat z.B. auch die »unwissenschaftliche«aber »wirksame« Heilmethode der Homöopathie darin Platz? Was wissen wir von den unterschiedlichen Wirklichkeitsebenen ein und derselben Sache, Person oder Situation?
Sind Gefühle, Ahnung und Intuition in unserem Bild von Wirklichkeit enthalten, wie sieht es mit der Ebene der Seele und des Geistes, ja der Religion aus? Das sind Fragen, die hier nur angetippt werden können, die nachdenklich machen sollen und die der individuellen Klärung bedürfen.
Um Sie ein wenig nachdenklich zu machen bezüglich Ihres Vertrauens in Ihre Sinneswahrnehmungen, mit denen Sie »Wirklichkeit« erfassen, hier ein paar Beispiele, bei denen Sie vermutlich manchmal etwas sehen, was nicht ist oder etwas nicht sehen, was tatsächlich ist.
Bild 1: Erscheinen graue Punkte in den Gitternetzkreuzen?
Bild 2: Was sehen Sie hier?
Bild 3: Wie viele Dreiecke sehen Sie hier?





