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Gut aufgebaut: Texte strukturieren

Die Gliederung sind 70 Prozent der ganzen Arbeit. Mit diesem Satz trösteten wir uns während des Studiums über die schweren Stunden, die wir in diesen Teil unserer Hausarbeiten investierten. Schließlich machten sie auf dem Papier häufig nur eine unscheinbare Seite her.

Zu gliedern ist eine ebenso wesentliche wie zeitaufwendige Aufgabe. Denn es bedeutet: die gesammelten Informationen und Ideen ordnen, auswerten, entscheiden, Prioritäten setzen und auseinander nehmen. Doch was zu einem Thema gehört, hängt leider irgendwie alles zusammen. Welche Reihenfolge wir wählen, zeigt, welchen Zusammenhängen wir den Vorrang geben. Was wir beisammen lassen und wo wir dennoch einen Schnitt machen, das hat essenzielle Konsequenzen. Wir schaffen damit unsere logische Ordnung. Die Struktur entscheidet, wie wir argumentieren.

Eine entscheidende Leistung ist die Gliederung also allemal. Zudem hatte uns während des Studiums niemand verraten, dass es Techniken gibt, die sie erleichtern können. Klar war nur die Grundregel: 1. Einleitung, 2. Hauptteil, 3. Schluss.

Um Ihnen die Arbeit zu erleichtern, schlagen wir hier drei Methoden vor. Sie eignen sich für verschiedene Textsorten und für unterschiedliche Strukturierungs-Aufgaben:

weitere infos

Methoden zum Üben und Anwenden:

Für fast jeden Text von der Einkaufsliste bis zur Habilitationsschrift:Mind-Maps

Für einen zielführenden Text-Aufbau:Dreischritt

Für kurze, informative Texte wie z. B. Pressemeldungen: die sieben Ws

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