Auf Wiedersehen!
Schreiben ist schön, aber oft einsam. Der Monolog auf so vielen Seiten hat auch seine anstrengenden Zeiten. Deshalb ist es besonders schön, wenn ein längerer Schreibprozess zu Ende geht. Die Frage »Ist er gut genug?« weicht der Einsicht »Jetzt muss es aber mal gut sein!« . Und die schafft Platz für die Freude am fast fertigen Produkt.
Auch diese Publikation ließe sich noch lange überarbeiten. Aber wie immer gibt es Grund genug für den Mut zur Lücke. Ich hoffe, Sie fühlen sich dennoch gut versorgt. War es anregend, informativ und unterhaltsam? Komplimente und konstruktive Kritik nehme ich gern per E-Mail entgegen (weyers(at)textsinn.de).
Alles ganz schön, aber auch viel Arbeit?
Dieser Ratgeber ist kein Plädoyer für Perfektionismus beim Schreiben. Nutzen Sie ihn als inspirierenden Werkzeugkasten. Der Inhalt ist recht lange haltbar. Probieren Sie nicht alles zugleich; in kleinen Portionen ist es besser zu verdauen. Testen Sie einfach, was Ihnen beim Schreiben gut tut: Sehen Sie zu, dass Sie Schritt für Schritt weiterkommen.
Der Schluss ist der passende Ort für ein Resümee. Ich schlage vor, Sie ziehen Ihr eigenes. Was denken Sie nach dem Gelesenen über Ihr Schreiben und Ihre Texte?
Was wünschen Sie sich für Ihre Schreibjobs und -prozesse?
Auf welche Stärken können Sie beim Schreiben bauen und was können Ihre Texte besonders gut?
Was gefällt Ihnen an Ihren Texten weniger?
Und was möchten Sie den LeserInnen als Erstes ab sofort ersparen oder anbieten?
Mit dieser kleinen Transferübung lege ich die Verantwortung für einen zum Weitermachen motivierenden Schluss vertrauensvoll in Ihre Hände und ende mit Bert Brecht in ehrwürdiger alter Rechtschreibung:
»Verehrtes Publikum, los, such dir selbst den Schluß! Es muß ein guter da sein, muß, muß, muß!«
(Aus Brecht, Bert: Der gute Mensch von Sezuan.)


