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Kostenplan

Wenn man einen Aktionsplan erstellt hat, dann kann man eigentlich auch gleich einen Kostenplan ableiten: was werden die einzelnen Aktivitäten an Kosten verursachen? Dazu kommt der Finanzierungsplan: wo soll das Geld herkommen? Ziel ist es, den Kosten- und Finanzierungsplan in Übereinstimmung zu bringen. Gibt es schwer abschätzbare Kosten oder Einnahmen, so sollte man eine optimistische und eine pessimistische Variante aufschreiben. Entsprechend kann man dann entscheiden, was man im Falle geringer Einnahmen oder Förderungsabsagen an Aktivitäten notfalls streichen kann.

tipp

Nicht nur zur internen Planung sind Kosten- und Finanzplan wichtig. Fast jeder Antrag bei Stiftungen oder öffentlichen Geldgebern verlangt diese Kalkulationen. Zuschüsse werden gebunden an den im Kostenplan angegebenen Zweck – also zweckgebunden – gezahlt und müssen meist detailliert auf speziellen Formularen abgerechnet werden. Wichtig ist also, dass man den Kostenplan einerseits detailliert genug erstellt, damit der Geldgeber versteht, wofür der Zuschuss verwendet werden soll, andererseits aber auch das Raster grob genug wählt, damit man sich in der Durchführung und Abrechnung etwas Flexibilität bewahrt.

Rechnen Sie für Sie »kostenlose« Eigenleistungen einerseits als Kosten und andererseits als Ihren selbst erbrachten Anteil an Einnahmen mit. Dies können anfallende Miete von Räumen, ehrenamtliche Arbeit, Transport durch Privatfahrzeuge, Telefonate von Privatapparaten und ähnliches sein. In Anträgen macht Ihr Eigenanteil deutlich, wie stark Sie selbst engagiert sind und oft wird bei Stiftungen und öffentlichen Finanziers ein solcher Eigenbeitrag sogar prozentual verlangt.

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