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Tauschring

Im Bereich der Nachbarschaftshilfe haben Tauschringe eine lange und erfolgreiche Tradition. In einer offenen Gruppe werden Dienstleistungen und Ressourcen geldlos gegeneinander eingetauscht. Bei jeder Vertragsvereinbarung einigen sich der Anbieter und Verbraucher auf den Gegenwert: Rasenmähen 3 Kreuzer/Stunde, Einkommenssteuererklärung 10 Kreuzer/Stunde, Autoreparatur 15 Kreuzer/Stunde, Tomaten aus eigenem Anbau 5 Kreuzer/Pfund etc. Die Gutscheine über den Gegenwert können dann beliebig gegen andere Leistungen in dem Tauschring eingelöst werden.

Neben dem enormen sozialen Potential eines solchen geldlosen »Marktmechanismus« birgt er auch handfeste materielle Vorteile in sich. Das Tauschen erschließt eigene Ressourcen in Form von neuen Dienstleistungen, die man vorher nicht genutzt hat. Damit ist es ein zusätzliches sinnvolles Finanzierungsinstrument verbunden mit einem enormen Nutzen für die Öffentlichkeitsarbeit.

tipp

Nutzen Sie die Erfahrung von über hundert Tauschringen in Deutschland und erkundigen Sie sich bei einem in Ihrer Nähe. Einige Ringe beginnen auch damit, gemeinnützige Vereine mit in ihren Kreislauf einzubeziehen – auch von diesen Versuchen kann man lernen.

weitere infos

Adressen von Tauschringen im Handlungsfeld »Tauschringe und lokale Ökonomie«

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