Sparen
Eine Bank kann eine kostspielige Sache sein, wenn zu der Kontoführungsgebühr auch noch jede Überweisung extra kostet. Nicht nur aus diesem Grunde empfiehlt sich für gemeinnützige Organisationen die Auswahl von Fachbanken, bei denen die Kontoführung sehr viel günstiger ist und die meist auch die speziellen Anfragen von sozialen Vereinen besser beraten können. Allerdings prüfen sowohl die Bank der Wohlfahrtsverbände »Bank für Sozialwirtschaft« als auch die »Bank für Kirche und Diakonie« oder die »Pax-Bank« anhand der Satzung, ob der Verein aufgenommen werden kann. Wenn ja, winken aber kostenlose Kontoführung und Grundverzinsung von 1–2%. Auch örtliche Sparkassen erlassen gemeinnützigen Vereinen auf Anfrage manchmal die Kontoführungsgebühren.
Da die Fachbanken nur ein äußerst dünnes Filialnetz haben, ist in diesem Falle zur Auszahlung des Bargeldbestandes eine weitere Bank notwendig. Sinnvoll ist es, wenn ein Vereinsmitglied, das die Handkasse führt (Kassierer/in), die Auszahlungen über ein persönliches Direktkonto erledigt. Diese Konten sind für Privatpersonen zum Teil kostenlos und Abhebungen können an vielen Geldautomaten ebenso kostenfrei vorgenommen werden.
Die Bank für Sozialwirtschaft bringt monatlich einen kostenlosen Info-Brief heraus, der u.a. gute Hinweise für Management und Verwaltung von gemeinnützigen Organisationen enthält.


