Organisationssystem
Beispielhaft sind im Folgenden Elemente eines guten Organisationssystems dargestellt, das freiwillige Mitarbeit ermöglicht, fördert und sichert:
- Bewerbungswege:
eine/n feste/n Ansprechpartner/in, der/die telefonische
und schriftliche Anfragen entgegennimmt und bearbeitet
- Ein
Infopaket,
das Interessierten unverbindlich zugesandt werden kann
- Info-Angebote,
an denen Interessierte die Organisation und ihre Mitarbeiter/innen
sowie andere Ehrenamtliche, die bereits in der Organisation
sind, kennenlernen können
- Persönliche
Vorgespräche, in
denen Motivation, Interessen, Möglichkeiten miteinander
geklärt werden und Arbeitsplatzbeschreibungen, die
den Zeitaufwand, die Tätigkeiten und den möglichen
finanziellen Aufwand sowie den Einsatzort beschreiben
- Pflege
durch Rituale,
Anerkennung, Belohnung, »Karriere«-Möglichkeiten,
Zeugnisse
- Fortbildungsmöglichkeiten
- Schulung
- Methoden
der Integration von Neuen in bereits bestehende
Arbeitszusammenhänge (Tutorensystem o.ä.)
- Betreuung und Beratung
Supervision, um z.B. Aufgaben neu gestalten zu können,
innerhalb verschiedener Aufgabenbereiche wechseln zu können
oder sich Unterstützung zu holen in Konflikt- oder
Entscheidungsfällen
- Ausstiegsrituale
- Bezahlte Mitarbeiter/innen
in der Organisation, die geschult sind Im Umgang
mit Ehrenamtlichen
- Die
Haltung,
dass erst das Zusammenspiel zwischen bezahlten und
unbezahlten Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen die Arbeit
der Organisation ausmacht
- Mitbestimmungsmöglichkeiten für Ehrenamtliche, Vertretungsorgane, evtl. Sprecher/innen, um eine Mitgestaltungsmöglichkeit in ihrem Arbeitsbereich haben zu können, ohne gleichzeitig Vereinsmitglied werden zu müssen


