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Nachweise und Zertifizierungen

Vergünstigungen, Zertifikate und öffentliche Anerkennung können motivieren - ebenso wie Arbeitgeber, die Engagement als Ausdruck beteiligter, anteilnehmender Menschen sehen und nicht als »Freizeitzirkus«.

In einigen Kommunen wurden Zertifizierungen zum Nachweis ehrenamtlicher Tätigkeiten eingeführt, die die geleisteten gemeinnützigen Arbeitsstunden bescheinigen.


Auch Organisationen und Verbände stellen manchmal auf Wunsch der Freiwilligen einen qualifizierten Nachweis aus, der differenzierte Aussagen zu Art, Dauer und Umfang ihres Engagements enthält.

In einigen Bundesländern ist die Bescheinigung ehrenamtlichen Engagements in Schulzeugnissen möglich. Manche Länder haben auch einen landesweit anerkannten Nachweis geschaffen, den  berechtigte Organisationen ausstellen können.

Wichtig ist die Freiwilligkeit von Zertifizierungen. Es gibt auch kritische Stimmen von Freiwilligen zu möglichen Nachweisen ihres Engagements: sie erleben das Aufschreiben der eingebrachten Zeit als aufwendig, umständlich und widersprüchlich zu ihrem Verständnis von Ehrenamtlichkeit. Oder sie stellen z.b. die kritische Frage, ob zukünftig der Wert eines Menschen daran gemessen wird, wie viel und welche Gemeinschaftsdienste er nachweisen kann. Nachweise sollten also nur in Absprache und auf den Wunsch von Freiwilligen hin ausgestellt werden.

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