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Anerkennungskultur

Menschen fühlen sich anerkannt, wenn ihre Leistung erkannt wird und sie ernst genommen werden mit dem, was sie sagen und tun. Anerkennung darf sich daher nicht auf Überreichung von Nadeln und Plaketten zu bestimmten Anlässen beschränken. Menschen, die sich engagieren - ob bezahlt oder unbezahlt - erwarten Bestätigung und Rückmeldung und das nicht bloß zu kalendarisch feststehenden Terminen. 

Möglichkeiten der Anerkennung freiwilliger Mitarbeit gibt es also viele. Es fehlt nicht so sehr an geeigneten Methoden als vielmehr an einer entsprechenden Anerkennungskultur in den sozialen Einrichtungen. Häufig bestimmen gegenseitige Ressentiments den Umgang zwischen bezahlten und unbezahlten Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, zwischen Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen. Und: Anerkennung ist ein wechselseitiges »Geschäft«. Auch bezahlte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen wollen erkannt werden in ihren Mühen und Bemühungen.

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Zahlreiche Ideen für Formen der Anerkennung sind in dem CIVITAS-Projekt »A-Z der Anerkennungskultur« zusammengestellt.

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